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Home » Ölpreise fallen: Trump verzichtet auf Iran-Angriff
Wirtschaft

Ölpreise fallen: Trump verzichtet auf Iran-Angriff

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 3, 2026
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Ölpreise fallen: Trump verzichtet auf Iran-Angriff

Krieg in Nahost

Trump verzichtet auf Angriff – Ölpreise fallen deutlich


Aktualisiert am 03.08.2026 – 04:08 UhrLesedauer: 2 Min.

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Donald Trump (Archivbild): Er sprach am Sonntag von einem angeblichen diplomatischen Durchbruch. (Quelle: IMAGO/Jim LoScalzo – Pool via CNP/imago)

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Trump verzichtet auf einen Angriff gegen den Iran, um Verhandlungen zu ermöglichen. Das lässt die Ölpreise deutlich nachgeben.

Die Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag deutlich fallen lassen. US-Präsident Donald Trump hatte nach eigenen Angaben auf einen neuen Angriff auf das Land verzichtet, um ein Abkommen zu erreichen.

Der Preis für die Nordseesorte Brent sank um 4,08 Dollar oder 4,64 Prozent auf 83,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 4,01 Dollar oder 4,74 Prozent auf 80,66 Dollar.

Trump hatte am späten Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social erklärt, dass der Iran und andere Länder im Nahen Osten um Zeit gebeten hätten, um eine Vereinbarung abzuschließen. Diese solle zu einer sofortigen und vollständigen Öffnung der wichtigen Hormus-Meerenge sowie einem Ende der nuklearen Bedrohung durch den Iran führen.

  • Nahost-Krieg aktuell: Trump kündigt neue Gespräche an – Iran reagiert

Opec+ billigt Erhöhung der Förderquote

Zusätzlich unter Druck gerieten die Preise jedoch durch die Opec+. Das Ölkartell hat die Obergrenze für die Ölförderung zum sechsten Mal in Folge angehoben. Es weitet die erlaubte Produktionsmenge für September um täglich 188.000 Barrel (je 159 Liter) aus. Das teilten die sieben Länder der Opec+ nach ihrem Online-Treffen mit.

Wie Analysten betonen, bedeutet eine Anhebung der Obergrenze nicht automatisch, dass mehr Öl auf den Weltmarkt gelangt. Große Produzenten wie Saudi-Arabien erreichten bei der Förderung in den vergangenen Monaten gar nicht die ihnen zugeteilte Höchstmenge. Das liegt vor allem an der Teilblockade der Straße von Hormus, durch die ein großer Teil des saudischen Öls transportiert werden müsste.

Ölpreis seit Februar stark gestiegen

Die Opec mit Sitz in Wien koordiniert die Ölförderquoten ihrer Mitglieder, um den Preis auf dem Weltmarkt zu steuern. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent ist seit den ersten Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar um etwa 26 Prozent gestiegen. Er liegt zurzeit bei rund 88 Dollar (gut 75 Euro). Der Iran hatte unter anderem mit einer Blockade des wichtigen Seewegs auf die Angriffe reagiert.

Satellitenaufnahme des Persischen GolfsVergrößern des Bildes
Mit Drohungen und Angriffen brachte der Iran die strategisch bedeutende Straße von Hormus weitestgehend unter seine Kontrolle. (Archivbild) (Quelle: -/The Visible Earth/NASA/dpa/dpa-bilder)
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