Es geht wieder um Schulden
Neuer Haftbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht
08.10.2026 – 20:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Schauspieler wurde gerade erst vor Gericht verurteilt, nun hat Jimi Blue Ochsenknecht neuen Ärger mit der Justiz. Wieder soll er eine Rechnung nicht beglichen haben.
Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass Jimi Blue Ochsenknecht per Haftbefehl gesucht wird, im Juni 2025 wurde er am Hamburger Flughafen festgenommen. Hintergrund war eine offene Hotelrechnung über knapp 14.000 Euro in Tirol. Erst vor wenigen Tagen fand der Prozess gegen den Schauspieler und Reality-TV-Star in Österreich statt, in dem er vom Landesgericht Innsbruck wegen schweren Betrugs zu einer Geldstrafe von 34.500 Euro verurteilt wurde.
Nun gibt es wieder Ärger – an anderer Stelle. Das Amtsgericht Hannover hat als Vollstreckungsgericht einen Haftbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht erlassen, wie ein Sprecher der „Bild“ bestätigte. Laut der Zeitung geht es um offene Forderungen von rund 7.000 Euro aus einer Zahnarztrechnung.
- Finanziell „im Aufbau“: Jimi Blue Ochsenknecht ist ausgewandert
„Es handelt sich um einen Haftbefehl zur Erzwingung der Abgabe der Vermögensauskunft. Hintergrund ist, dass der Schuldner in dem zur Abgabe der Vermögensauskunft bestimmten Termin trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht erschienen ist.“ Der Vollstreckungstitel ist datiert auf das Jahr 2021.
Haft soll Vermögensauskunft erzwingen
Dem Sohn von Natascha und Uwe Ochsenknecht droht dem Bericht zufolge keine Gefängnisstrafe für die unbezahlte Rechnung. Mit der Haft sollen die Angaben erzwungen werden. Wer die verlangte Vermögensauskunft abgibt, wird aus dieser Haft entlassen. Die Schulden bleiben. Jimi Blue Ochsenknecht hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Doch auch der Ärger mit der österreichischen Justiz ist für ihn noch nicht abgeschlossen. Der Schauspieler legte jüngst gegen seine Verurteilung beim Landesgericht Innsbruck Berufung „wegen Nichtigkeit und Strafe“ ein. Jetzt muss das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) über die Berufung entscheiden.
Der in Dubai lebende Angeklagte habe ohne Betrugsvorsatz gehandelt, so sein Verteidiger beim Prozess vor einer Woche. Ende 2021 hatte Jimi Blue Ochsenknecht in einem Vier-Sterne-Hotel im österreichischen Tirol seinen 30. Geburtstag gefeiert. Die Rechnung betrug knapp 14.000 Euro. Die Summe wurde erst im Sommer 2025 beglichen.