Freude nach Nominierung

Nationalspieler bricht in TV-Doku in Tränen aus


02.06.2026 – 11:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Nadiem Amiri (l.) neben Jonathan Tah: Der Mainzer schaffte es spät in den WM-Kader. (Quelle: IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz)

Nadiem Amiri zählte zu den letzten Spielern, die es in den deutschen WM-Kader schafften. Die Freude beim Mainzer war enorm, wie eine TV-Doku zeigt.

Der Podcaster und Moderator Tommi Schmitt hat vor der WM in den USA, Kanada und Mexiko drei Spieler auf ihrem Weg zum Turnier begleitet. Neben Nick Woltemade und David Raum war auch Nadiem Amiri Teil der ZDF-Doku „World Cup“. Alle drei schafften es in den WM-Kader, bei Amiri aber war es lange offen. Aufgrund einer komplizierten Fersenverletzung verpasste der Mainzer Kreativspieler rund zwei Monate im Frühjahr, galt daher als Wackelkandidat.

„Ich bin brutal überwältigt“

In der ZDF-Doku sagt Tommi Schmitt zwei Stunden vor der Kaderbekanntgabe, dass auch Amiri noch nicht wisse, ob er zur WM fahren dürfe. Kurze Zeit später trifft der 29-Jährige dann beim mit Schmitt vereinbarten Treffpunkt in Ludwigshafen ein und teilt mit: „Ich bin dabei.“

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Wenige Minuten später wird es dann aber auch noch emotionaler. Denn Amiri wird das Video gezeigt, das der DFB für seine Nominierung produziert hat. Im Rahmen der Kaderbekanntgabe hatte der Verband zusammen mit Bundestrainer Julian Nagelsmann, Familienmitgliedern und Freunden der Spieler persönliche Botschaften für die Nominierten aufgenommen.

Zunächst spricht Amiris Mutter, was dem Mainzer ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Als auch sein Sohn und seine Frau dann zu Wort kommen, bricht der Nationalspieler voller Rührung in Tränen aus. „Eigentlich wollte ich nie vor der Kamera weinen“, sagt Amiri im Anschluss mit einem Lächeln. „Ich bin brutal überwältigt und der glücklichste Mensch auf der Welt.“

Am vergangenen Sonntag durfte der 29-Jährige dann bei seinem DFB-„Heimspiel“ in Mainz auch nochmal ran. In der 83. Minute kam Amiri beim letzten deutschen Testspiel vor der Abreise in die USA zum Einsatz, wurde von den Fans in der Mewa-Arena gefeiert. Ein Tor gelang ihm zwar nicht mehr, am Ende durfte er sich aber mit seiner Mannschaft über einen 4:0-Sieg freuen.

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