Dragshows, Techno, Monet

Diese Nacht sprengt jedes Museumsklischee


15.04.2026 – 20:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Spezial-Buslinie für die Nacht der Museen (Archivbild): Ende April bietet sich ein vielfältiges Programm in der ganzen Stadt. (Quelle: Frank Rumpenhorst)

Kunst, Clubsounds und Führungen bis 2 Uhr: Bei der „Nacht der Museen“ wird Frankfurt wieder zur großen Kulturmeile. Das sollten Besucher wissen.

Frankfurt verwandelt sich Ende April wieder in eine große Kulturkulisse. Am Samstag, 25. April, öffnen bei der „Nacht der Museen“ mehr als 50 Häuser in Frankfurt, Offenbach und sogar im benachbarten Eschborn ihre Türen bis tief in die Nacht. Zwischen 19 und 2 Uhr können Besucher Ausstellungen, Performances und Workshops erleben.

Die Veranstaltung gehört seit Jahren zu den festen Terminen im Frankfurter Kulturkalender. Mit nur einem Ticket erhalten Gäste Zugang zu allen teilnehmenden Orten.

Das Programm reicht von klassischen Ausstellungen bis zu Live-Musik und interaktiven Angeboten. Museen laden zu Führungen ein, vielerorts gibt es Workshops und Aktionen zum Mitmachen. In Eschborn öffnet die Deutsche Börse ihr Haus und zeigt Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Fotografie.

Auch ungewöhnliche Formate sind geplant: Dragshows im Historischen Museum, elektronische Musik im Momem oder Virtual-Reality-Angebote im Bibelhaus. In Offenbach können Besucher selbst an Druckmaschinen arbeiten, während in anderen Häusern Tanz und Performances im Mittelpunkt stehen.

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) betont laut Stadt, die Nacht zeige „die Vielfalt der Kunst“ und verbinde Orte in Frankfurt bis weit nach Offenbach hinein.

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Frankfurter Westen. Rund um den geplanten Kulturcampus in Bockenheim öffnen mehrere Einrichtungen ihre Türen und machen Stadtentwicklung erlebbar.

Zugleich spielt die „World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026“ eine Rolle. Verschiedene Ausstellungen beschäftigen sich mit Gestaltung, Zusammenarbeit und gesellschaftlichen Fragen.

Auch große Museen setzen Highlights: Das Städel zeigt eine Monet-Ausstellung, das Filmmuseum widmet sich Regisseur Wim Wenders, und die Europäische Zentralbank bietet Einblicke in ihr Gebäude.

Der Eintritt kostet 17 Euro, ermäßigt 12 Euro. Das Ticket gilt für alle teilnehmenden Häuser. Zudem können Besucher damit kostenlos Busse, eine historische Straßenbahn und den gesamten RMV-Verkehr nutzen – bereits ab fünf Stunden vor Beginn der Veranstaltung.

Tickets gibt es online, in Museen sowie an Vorverkaufsstellen. Am Veranstaltungstag ist außerdem ein zentraler Infostand auf dem Römerberg geöffnet.

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