Für eine Minute

Darum stehen am Mittwoch die MVG-Fahrzeuge still

21.07.2026 – 11:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Tram der MVG in der Münchner Innenstadt (Archivbild). Die Fahrzeuge stehen am Mittwoch während einer Schweigeminute still. (Quelle: Imago/Wolfgang Maria Weber)

Um 17:51 Uhr stehen U-Bahnen, Trams und Busse in München für eine Minute still. Mehrere Buslinien fahren wegen Sperrungen ganztägig Umleitungen.

Der Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum jährt sich am Mittwoch (22. Juli) zum zehnten Mal. Um 17.51 Uhr – dem Tatzeitpunkt – unterbricht die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) nach eigenen Angaben den gesamten Betrieb für eine Minute, um den Opfern zu gedenken: Alle U-Bahnen, Trams und Busse stehen dann still.

2016 hatte der Täter bei einem Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) neun Menschen getötet und weitere verletzt. Die Opfer waren überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Behörden und Gedenkstätten ordnen die Tat als rassistisch motiviert ein.

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MVG hält zum Gedenken die Züge an

Damit der Halt nicht auf freier Strecke oder im Tunnel erfolgt, bleiben die Fahrzeuge laut MVG in Einzelfällen bereits kurz vor 17.51 Uhr an der nächstgelegenen Haltestelle oder einer anderen geeigneten Stelle stehen. Fahrgäste werden über digitale Anzeigen in den Fahrzeugen und an den Haltestellen sowie über Durchsagen informiert.

Wegen Sperrungen anlässlich der Gedenkveranstaltung leitet die MVG zudem mehrere Buslinien im Bereich des OEZ von 5 Uhr bis circa 24 Uhr um. Betroffen sind nach Angaben der MVG die Expressbuslinien X35 und X36 sowie die Linien 50, 60, 163 und 175.

Die Haltestellen Olympia-Einkaufszentrum West und Olympia-Einkaufszentrum entfallen auf mehreren Linien; als Ersatz werden benachbarte Haltestellen angefahren. Beim Bus 51 entfällt laut MVG von circa 7 Uhr bis 17 Uhr zusätzlich die Endhaltestelle Moosach Bahnhof. Die Busse wenden in diesem Zeitraum an der Haltestelle Bunzlauer Platz.

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