Browser-Update

Mozilla verpasst Firefox ein neues Aussehen – das ändert sich


22.05.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Firefox-Logo: Der Browser hat ein umfangreiches Update erhalten. (Quelle: IMAGO/Nikolas Kokovlis/imago)

Ein neues Startseiten-Layout, eine nützliche PDF-Funktion, besserer Tracking-Schutz – das alles bringt die neue Firefox-Version. Doch was steckt hinter dem Flammen-Icon bei privaten Surf-Sessions?

Neuer Look für Firefox: Mozilla hat die Startseite seines Browsers optisch überarbeitet. User können dort nun auch selbst Hintergrundbilder auswählen.

Dazu klickt man unten rechts auf der Seite auf das neue Stift-Symbol. Das nun mit der Version 151 eingeführte neue Start-Layout soll auch Grundlage für neue Widgets und verbesserte Schnellzugriffe sein, die aber erst in Version 152 kommen sollen.

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Zudem wurden die Icons überarbeitet, „um in hellen und dunklen Designs ein klareres und ausgewogeneres Erscheinungsbild zu erzielen und eine schnelle Erkennung ohne visuelle Störungen zu ermöglichen“, wie Mozilla mitteilt. Die Symbole wirken jetzt deutlich aufgeräumter als vorher und sollen auf allen Geräten gleich aussehen.

Private Sitzung sofort beenden – ohne das Fenster zu schließen

Das aktuelle Firefox-Update auf Version 151 bringt aber noch weitere Neuerungen, etwa in Fenstern, die für privates Surfen geöffnet worden sind. Dort lässt sich die private Sitzung unter Löschung sämtlicher Daten sofort beenden, ohne das Fenster schließen zu müssen.

Mozilla hat die Datenschutzoptionen in seinem Firefox-Browser erweitert und angepasst. (Quelle: Mozilla)

Dazu klickt man einfach auf das neue Feuer-Symbol rechts neben der Adressleiste und befindet sich sofort wieder in einer neuen privaten Sitzung.

Verbesserter Tracking-Schutz und PDFs zusammenführen

Außerdem gibt die Mozilla-Stiftung an, den erweiterten Tracking-Schutz des Browsers verbessert zu haben. Webseiten sollen dadurch signifikant weniger Informationen über Gerät und Browser auslesen können – dem sogenannten Fingerprinting – auf Deutsch: Fingerabdruck.

Mozilla hat die Symbole in seinem Firefox-Browser überarbeitet. (Quelle: Mozilla)

Dabei erstellen Webseiten oder Apps ein digitales Erkennungsmerkmal eines Geräts. Dafür werden zahlreiche technische Informationen gesammelt wie etwa der Browser-Typ, das Betriebssystem, die Bildschirmauflösung oder installierte Schriftarten, um den Nutzer auch ohne Cookies wiederzuerkennen und über verschiedene Seiten hinweg verfolgen zu können.

Den PDF-Betrachter des Browsers haben die Entwickler auch nicht unangetastet gelassen: Dieser kann bei Bedarf aus mehreren PDF-Dateien ein einziges Dokument machen.

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