Einsatz auf der Außenweser
Boot droht zu sinken – zwei Männer in Lebensgefahr
31.01.2026 – 21:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Männer sitzen in einem Boot auf der Außenweser fest, in das immer mehr Wasser dringt. Seenotretter aus Bremerhaven machen sich sofort auf den Weg.
Am Samstag gegen 14.50 Uhr erhielt die Leitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die Meldung, dass ein Motorboot auf der Außenweser leck geschlagen hatte und zu sinken drohte. Die beiden Männer an Bord waren in Lebensgefahr.
Sie berichteten, dass zunehmend Wasser ins Boot dringen würde und die Pumpe nicht richtig funktionieren würde. Zu dem Zeitpunkt befand sich ihr Boot etwa in Höhe der unbewohnten Insel Mellum.
Aus Bremerhaven lief der Seenotrettungskreuzer Hermann Rudolf Meyer zu den Schiffbrüchigen aus und erreichte sie nach etwa 45 Minuten. Dort stellten die Seenotretter fest, dass bereits ein halber Meter Wasser im Motorboot stand.
Mit einer Pumpe habe der Wassereinbruch zunächst gedämmt werden können, doch dann habe sich das Leck im Rumpf vergrößert, sodass noch größere Mengen Wasser einbrachen. Das teilt die DGzRS am Samstagabend mit. Mit einem Pfropfen konnte das Leck erstmal abgedeckt werden; der Seenotrettungskreuzer schleppte den Havaristen sodann nach Bremerhaven.
Zur Einsatzzeit betrug die Wellenhöhe etwa 0,75 Meter. Die Lufttemperatur war minus 1 Grad kalt, die Wassertemperatur lag bei etwa 1 Grad. Die Männer blieben unverletzt.
