Hoffnung für Timmy
Neuer Rettungsversuch für Buckelwal angekündigt
Aktualisiert am 15.04.2026 – 15:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Kehrtwende bei Buckelwal Timmy. Bislang sollte das Tier in Frieden sterben gelassen werden, jetzt soll es doch noch einmal einen neuen Rettungsversuch geben.
Für den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal Timmy gibt es neue Hoffnung: Der mecklenburg-vorpommerische Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat am Mittwoch auf einer Pressekonferenz einen neuen Rettungsversuch angekündigt.
Es liege ein Konzept von zwei Unternehmern vor, das vorsehe, den Wal mithilfe von Luftkissen anzuheben. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Erste Maßnahmen sollten noch heute beginnen, sagte Backhaus. Details sollten im Laufe des Tages folgen.
„Es gibt jetzt die Möglichkeit, den Wal mit einem minimalinvasiven Eingriff in Obhut zu nehmen.“ Backhaus stellte jedoch klar, sein Ministerium sei nicht für den Erfolg der Rettungsaktion verantwortlich, sondern das privat beauftragte Unternehmen. „Wir kontrollieren und überwachen“, fügte er hinzu.
Der kranke und geschwächte Buckelwal liegt bereits seit dem 31. März in der Wismarbucht. Die letzten aktiven Rettungsversuche wurden von Regierungsseite am 1. April aufgrund des Gesundheitszustandes des Tiers eingestellt, um den Wal in Frieden sterben zu lassen. Am Wochenende wurde erfolglos versucht, den Wal mit seinen eigenen Walgesängen zu animieren, sich selbst zu befreien.
Seit einigen Tagen wollen private Initiativen den Wal retten, scheiterten bislang aber vor dem Schweriner Verwaltungsgericht. Zuletzt waren die Ergebnisse in drei Eilverfahren noch offen.
Mehr Informationen in Kürze
