Rettung von Timmy
Wal-Millionärin nennt Summe
02.05.2026 – 16:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Samstagmorgen schwimmt Buckelwal Timmy in die Freiheit. Geldgeberin Karin Walter-Mommert hat eine klare Meinung dazu, wer an der „Rettung“ des Tieres keinen Anteil hat.
Karin Walter-Mommert hat eine erste Summe für die Kosten der Walrettung genannt. Wie sie der „Bild“ erklärte, haben sie und der Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz gemeinsam 1,5 Millionen Euro in die Rettung des gestrandeten Buckelwals investiert. Sie erklärte: „Das ist eine grobe Schätzung, da sind die Kosten für die Schiffe noch nicht enthalten.“
Im Video | Buckelwal Timmy schießt Fontänen
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Gleichzeitig fügte die Millionärin hinzu: „Aber es geht nicht ums Geld, es geht um den Wal.“ Sie erklärte: „Ich bin so stolz auf mein Team. Es ist unglaublich, was sie gegen alle Widerstände und Anfeindungen geschafft haben. Alle haben das Tier für tot erklärt, wollten es elend sterben lassen. Ich verstehe nicht, wie Menschen so sein können.“
Wie sie glaubt, zeige das Tier, dass es sich freue, wieder in der Nordsee zu sein. Sie erklärte: „Timmy blüht richtig auf. Er singt jetzt kraftvoller und melodischer. Er wird immer aktiver, spürt, dass er nach Hause kommt.“
Walter-Mommert teilte im Gespräch mit der „Bild“ zudem scharf gegen Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus aus. Der SPD-Politiker hatte die Rettungsaktion der privaten Initiative erlaubt – obwohl das Tier laut einem Gutachten, das sein Ministerium beauftragt hatte, kaum Überlebenschancen hatte.
Walter-Mommert erklärte: „Es ist schlichtweg falsch, wenn Backhaus sich als Walretter darstellt. Ohne ihn hätten wir Timmy viel früher retten können. Wir waren nur geduldet.“ Auch gegen die Denkmal-Pläne von Backhaus teilt sie aus: „Wenn ich ein Denkmal errichten würde, wäre es ein Denkmal der Schande: Ein Tier so lange hilflos und unbeachtet liegenzulassen!“
