Emotionaler Grund

Michelle Obama: Das steckt hinter ihrem ungewöhnlichen Rock


17.06.2026 – 13:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Michelle und Barack Obama: Die beiden sind seit 1992 verheiratet. (Quelle: IMAGO/Pablo Martinez Monsivais)

Bei der Eröffnung des Obama Presidential Centers erscheint die Ex-First-Lady Michelle Obama in einem ganz besonderen Outfit. Es trägt ein Porträt.

Michelle Obama hat bei einem gemeinsamen Auftritt mit ihrem Ehemann, dem früheren US-Präsidenten Barack Obama, mit einem ungewöhnlichen Rock für Aufsehen gesorgt. Auf dem Kleidungsstück war ein Foto ihrer verstorbenen Mutter Marian Robinson zu sehen.

Robinson wuchs in Chicago, South Side auf. Am 16. Juni 2026 kehrte die ehemalige First Lady an diesen Ort zurück, um gemeinsam mit ihrem Mann bei einer Veranstaltung für Unterstützer des Barack Obama Presidential Centers aufzutreten.

Wie das Magazin „Vogue“ berichtete, trug sie dabei einen maßgefertigten wadenlangen Bleistiftrock, auf dem das Porträt ihrer Mutter als junge Frau zu sehen ist. Marian Robinson starb im Jahr 2024 im Alter von 86 Jahren.

Den Rock fertigte demnach das skandinavische Modelabel Acne Studios an. Michelle Obama kombinierte ihn mit einem braunen kurzärmeligen T-Shirt und braunen spitzen Pumps. Für den Entwurf arbeitete sie mit ihrer langjährigen Stylistin Meredith Koop zusammen.

Outfit und Ort standen in einem besonderen Zusammenhang: Marian Robinson wurde auf der South Side von Chicago geboren, wo das Obama Presidential Center steht. Das Zentrum öffnet am 19. Juni 2026 seine Türen für die Öffentlichkeit. Während der Zeit im Weißen Haus war Marian Robinson ein fester Bestandteil der Familie gewesen und zog damals mit ein. „Wir brauchten sie. Die Mädchen brauchten sie. Und am Ende war sie für uns in all dem unser Fels in der Brandung“, schrieben Michelle und Barack Obama nach dem Tod ihrer Mutter auf der Plattform X in einem Nachruf.

Im Jahr 2025 äußerte sich Michelle Obama auf Instagram über den Verlust. „Wir haben meine Mutter vor einem Jahr verloren, aber irgendwie habe ich fast das Gefühl, dass sie jeden Tag mehr und mehr bei uns ist“, schrieb sie dort. „Ich merke es daran, wie ich ihre Art widerspiegele, wenn ich meinen Töchtern Ratschläge gebe, mich mit meinem Bruder Craig unterhalte oder mit Barack beim Abendessen sitze. Sie ist nicht bei uns, aber doch irgendwie da.“

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