Zusammenarbeit beendet
Mette-Marit muss weiteren Rückschlag hinnehmen
29.04.2026 – 14:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Ansehen der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit ist schon seit einiger Zeit beschädigt. Nun zieht sich ein weiterer Kooperationspartner zurück.
In den vergangenen Monaten gab es viele Negativberichte über Mette-Marit. Ihre frühere Verbindung zu dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein gehörte genauso dazu wie der Gerichtsprozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby. Das Vertrauen der Bevölkerung in die norwegische Monarchie ist deutlich gesunken.
Nun hat sich auch noch ein weiterer Kooperationspartner zurückgezogen. Wie die norwegische Tageszeitung „VG“ berichtete, war Mette-Marit viele Jahre lang Schirmherrin des Amandus Filmfestivals. Nun aber beendete das Festival die Zusammenarbeit mit ihr. „Unser Ziel mit dieser Entscheidung war es einzig und allein, die Werte und die Glaubwürdigkeit des Festivals zu schützen“, zitiert die Zeitung den Vorstandsvorsitzenden Jens Uwe Korten nach einer Pressemitteilung.
„Es war eine anspruchsvolle, aber nach reiflicher Überlegung notwendige Entscheidung“, hieß es weiter. „Wir sind ein Festival für junge Filmemacher, bei dem Inklusion, Medienkompetenz und soziales Engagement im Mittelpunkt stehen. Jede Maßnahme, die diese Werte schwächen könnte, erfordert von uns Wachsamkeit und Widerstandsfähigkeit.“ Das Festival ist ein großes Filmfest für junge Filmschaffende und Studierende. Es findet jedes Jahr in Lillehammer statt.
Die 52-jährige Mette-Marit ist seit 2001 die Ehefrau des norwegischen Kronprinzen Haakon (ebenfalls 52). Die beiden heirateten 2001 und haben zwei gemeinsame Kinder. Aus einer früheren Beziehung hat Mette-Marit noch Sohn Marius. Dieser stand kürzlich vor Gericht, unter anderem wegen Vergewaltigung, häuslicher Gewalt und Körperverletzung. Ein Urteil steht hier noch aus.
Die Kronprinzessin Mette-Marit ist gesundheitlich stark angeschlagen. Im Jahr 2018 wurde bei ihr eine chronische Lungenfibrose diagnostiziert. Die Krankheit gilt als unheilbar, weswegen sie auf längere Sicht eine neue Lunge braucht.
