DLRG zieht Hitze-Bilanz
Mehr als 30 Badetote in wenigen Tagen
29.06.2026 – 12:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Alles Jungen und Männer: Die gerade zu Ende gegangene Hitzewelle hat eine Vielzahl von Toten gefordert – die Opfer sind in Flüssen und Seen ertrunken.
Am heißen Wochenende sind nach Angaben der Lebensretter von der DLRG mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen – alles Männer und Jungen. Die vorläufige Bilanz bezieht sich auf die Zeit von Freitag bis Sonntag. Bereits am Donnerstag hatte es mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben.
Am Sonntagabend war ein 17-Jähriger tot aus dem Eixer See im niedersächsischen Peine geborgen worden. Am Freitag fiel ein 14-Jähriger am Badesee Echtz im nordrhein-westfälischen Düren von einem Boot ins Wasser und ging unter. Er wurde am Sonntag tot geborgen.
Mann geht nach mehreren Sprüngen plötzlich unter
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zählt in ihrer Bilanz auch Vermisste mit, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden. Unter anderem wird in der Elbe noch nach einem Schwimmer gesucht, wie die DLRG t-online mitteilte, außerdem ein Tretbootfahrer in der Talsperre Pöhl in Sachsen. In Baden-Württemberg wird ein 28-Jähriger in einem Baggersee bei Kehl (Ortenaukreis) vermisst, der laut Polizei am Sonntag nach mehreren Sprüngen in den See auf einmal untergegangen und nicht mehr aufgetaucht war.
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Ein Freund versuchte noch, den jungen Mann herauszuziehen und über Wasser zu halten, was ihm aber nicht gelang. Hinzugerufene Taucher der Feuerwehr konnten den 28-Jährigen auch mit einem Sonargerät nicht finden: Der See ist den Angaben zufolge am Unglücksort 30, an manchen Stellen sogar bis zu 40 Meter tief.
Hier werden ebenfalls noch Menschen vermisst
Im Neffelsee im nordrhein-westfälischen Zülpich wird unterdessen ein 39-Jähriger gesucht, der am Sonntagabend beim Schwimmen etwa 150 Meter vom Ufer entfernt in Not geraten war und um Hilfe gerufen hatte. Ein weiterer Schwimmer habe noch versucht, ihn zu retten und zu ihm zu schwimmen, sagte ein Polizeisprecher. Der Helfer habe aber erschöpft aufgeben müssen.
Auch im Fühlinger See bei Köln wurde am Montag noch ein Schwimmer vermisst, in diesem Fall ein 21-Jähriger, und im Kreis Wesel ein gekenterter Kanufahrer. In der Ostsee ging unterdessen ein Langstreckenschwimmer vor Scharbeutz unter.











