Emotionaler Post von Renata Lusin
Medizinischer Eingriff bei Baby von „Let’s Dance“-Star
15.04.2026 – 18:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Das zweite Kind von Renata und Valentin Lusin kam gesund zur Welt. Doch dann stellte sich heraus: Baby Tessa hat dasselbe Problem wie ihre große Schwester.
Die Geburt ihrer zweiten Tochter verlief für Renata Lusin nach eigenen Angaben entspannt. Doch kurz nach der Entlassung aus dem Krankenhaus folgte ein Arztbesuch. Wie sie selbst auf Instagram berichtet, hat die Profitänzerin Baby Tessa wegen eines verkürzten Zungenbändchens operieren lassen.
Für Renata Lusin war es keine völlig neue Situation: Bereits ihre erste Tochter Stella, geboren im März 2024, bekam dieselbe Diagnose. Damals beschrieb die 38-Jährige die Geburt als „extrem schwer“ – und auch das Stillen bereitete ihr erhebliche Probleme. Bei Tessa wollte sie nicht erneut so lange warten.
Schon im Krankenhaus hatte eine Stillberaterin das verkürzte Zungenbändchen bei der am 9. April 2026 geborenen Tessa bemerkt. Renata Lusin schilderte auf Instagram, dass sie die Situation sofort erkannt habe: „Die gleichen Schmerzen wie bei Stella. Kauen anstatt saugen. Tessa konnte es mit den Lippen etwas besser kompensieren, deshalb nahm sie in zwei bis drei Tagen gut zu, aber ich wusste, es war nicht richtig.“ Ihr Entschluss habe schnell festgestanden: „Ich wollte nicht mehr lange leiden wie bei Stella.“
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Sie wandte sich daraufhin an Stillberaterin Lena Müller, die bereits bei Tochter Stella geholfen hatte. Diese arbeitet in der Praxis von Dr. Darius Moghtader in Oppenheim, der auf Zungenbändchen spezialisiert ist. Dort wurde der Eingriff durchgeführt.
Bei dem Eingriff, der medizinisch als Frenotomie bezeichnet wird, trennt der Arzt ein dünnes Häutchen im Mundbereich durch, in dem sich keine Nerven befinden. Der Eingriff ist kurz und wird in der Regel ohne Narkose vorgenommen, etwa mit chirurgischer Schere, Skalpell oder Laser. Sowohl die Operation als auch die anschließende Nachkontrolle verliefen laut Renata Lusin ohne Probleme.
Auf Instagram teilte die Tänzerin einen ausführlichen Beitrag dazu. Ihr Ziel sei es, anderen betroffenen Eltern zu helfen. Dabei betonte sie: „Bin kein Arzt und gebe hier nur meine Erfahrung weiter, ohne Aufzwingung oder Ähnliches.“ Nun könne sie „glücklich weiter stillen“ und hoffe, dass mögliche Folgeprobleme wie Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Sprechstörungen oder Fehlstellungen dadurch ausblieben.










