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Home » Mediziner warnen vor steigenden Fällen
Gesundheit

Mediziner warnen vor steigenden Fällen

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 2, 2026
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Mediziner warnen vor steigenden Fällen

Südwesten Afrikas

Mediziner warnen vor Malaria in beliebtem Urlaubsland


Aktualisiert am 02.05.2026 – 10:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Stechmücke auf menschlicher Haut: Malaria wird durch Mücken verbreitet. (Quelle: IMAGO/Bernd Feil/M.i.S./imago)

In Namibia werden deutlich mehr Ansteckungen mit der Tropenkrankheit registriert als saisonal üblich. Worauf Reisende jetzt achten sollten.

Reisemediziner warnen vor ungewöhnlich stark ansteigenden Malaria-Fallzahlen in Namibia. Urlauber in dem Land in Afrikas Südwesten sollten sich konsequent vor Mückenstichen schützen, heißt es vom Centrum für Reisemedizin. Schwerpunktmäßig betroffen sei die für Safaris und Rundreisen bei Touristen beliebte Sambesi-Region im Nordosten Namibias.

„Die Dynamik des aktuellen Ausbruchs übertrifft die üblichen saisonalen Entwicklungen deutlich“, sagt der wissenschaftliche Leiter des CRM, Tomas Jelinek, laut einer Mitteilung. „Reisende sollten die Situation ernst nehmen und sich entsprechend vorbereiten.“

Dazu zählt, vor Ort lange Kleidung zu tragen, vor allem in den Abend- und Nachtstunden. Denn die übertragenden Anopheles-Mücken sind dämmerungs- und nachtaktiv. Freie Hautstellen können mit Mückenspray (auch: Repellents) eingesprüht werden. Über den Betten sollten Moskitonetze gespannt oder entsprechende Gitter an den Fenstern angebracht sein.

Gegen Malaria gibt es auch eine medikamentöse Prophylaxe. Ob die angebracht ist, ist rechtzeitig vor Abreise individuell ärztlich abzuklären. Es kann ratsam sein, Notfallmedikamente für eine Selbsttherapie dabei zu haben – vor allem in Regionen mit eingeschränkter medizinischer Versorgung.

Hat man Symptome wie Fieber-, Kopf- und Gliederschmerzen, sollte man möglichst umgehend eine Arztpraxis aufsuchen. Auch, wenn die Beschwerden durch eine mögliche Notfallselbsttherapie schon nachlassen.

Bei unklaren fiebrigen Infekten nach der Heimkehr sollte man die zurückliegende Tropenreise beim Arzt erwähnen – Malaria kann auch Wochen oder Monate nach dem Stich der Mücke noch ausbrechen. Die Erkrankung kann lebensbedrohlich sein. Wird sie früh erkannt und behandelt, heilt sie aber in aller Regel folgenlos aus.

Namibia wird seit einigen Jahren bei europäischen Urlaubern immer beliebter. Jährlich kommen eine Million Besucher und Besucherinnen aus Übersee in das südwestafrikanische Land, viele davon aus Deutschland. Das Land gilt als besonders sicher und abgesehen vom Nordosten des Landes ist es kein Malariarisikogebiet.

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