„Mehr als einmal sterben kann er nicht“
Dieser Millionär will Buckelwal Timmy jetzt retten
15.04.2026 – 19:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Initiative um Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz will Buckelwal Timmy in die Nordsee schleppen. Jetzt spricht er über seine Motivation.
Der Mitgründer von Mediamarkt, Walter Gunz, hat sich erstmals seit Bekanntwerden neuer Rettungspläne für Buckelwal Timmy geäußert. „Mehr als einmal sterben kann er ja nicht“, sagte Gunz, der die Rettungsaktion gemeinsam mit einer weiteren Unternehmerin initiiert hat, der Deutschen Presse-Agentur. Lesen Sie hier den Zeitplan zur Rettungsaktion für Timmy.
Im Video | Darum hat „Timmy“ sich verirrt
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Ohne die Aktion werde Wal Timmy in jedem Fall sterben. „Wenn man was versucht, dann hat man zumindest die Chance, dass man ihn rettet“, so Gunz. Er ist der Ansicht, mit einem „großartigen Team“ samt Wal-Spezialisten das Risiko für Stress und Leid ausgeräumt zu haben. Organisationen wie Greenpeace oder das Deutsche Meeresmuseum gaben hingegen nach der Erlaubnis der Aktion an, nicht in die Vorbereitungen eingebunden worden zu sein.
Zu den Kosten äußerte sich Gunz ebenfalls: Das Ganze werde „schon nicht hundert Millionen kosten“, sagte er. „Die Leute denken immer zu viel an Geld. Man darf sich da nicht verkrampfen. Geld ist eine Energie und man muss sorgfältig damit umgehen.“ Geld, Kraft und Energie müsse man für das Richtige und Gute einsetzen.
Der Unternehmer betonte, es sei nicht garantiert, dass der Versuch gelinge – zumal der Wal gesundheitlich angeschlagen sei und es unklar sei, ob man ihn ausreichend aktivieren könne. „Wenn Sie 14 Tage im Krankenhaus liegen, können Sie auch nicht losrennen“, so Gunz.
Bereits in der vergangenen Woche hatte Gunz mit Rettungsplänen für den in der Ostsee gestrandeten Wal Aufsehen erregt, sein Eilantrag vor Gericht war jedoch abgelehnt worden. Im Interview mit der Agentur News5 äußerte er sich damals zu seiner Motivation: „Ich kann nicht verstehen, warum man nicht von Anfang an mehr versucht hat“, monierte er. „Wenn man nichts tut, ist klar, dass er stirbt. Wenn man etwas versucht, besteht zumindest eine Chance“, betonte der Unternehmer.










