Laut einem Medienbericht
Er raste einen Radfahrer tot – jetzt stirbt er selbst bei einem Unfall
26.02.2026 – 13:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mann rast in Berlin in den Tod. Jetzt kommt heraus: Der Fahrer soll vor Jahren einen unschuldigen Radfahrer totgefahren haben.
Bei einem schweren Unfall in Berlin ist ein 35 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der Fahrer kam mit seinem hochmotorisierten BMW-Sportwagen am Dienstagabend um kurz vor Mitternacht im Bezirk Tempelhof-Schöneberg aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer verstarb noch am Unfallort, wie die Polizei mitteilte. Der Sportwagen wurde sichergestellt. Die Straße blieb für die Unfallaufnahme stundenlang gesperrt.
Nach einem Medienbericht von „Bild“ und „B.Z.“ soll es sich bei dem Verstorbenen um Alkan K. handeln, der vor 15 Jahren einen Radfahrer totgerast hatte. Ein Polizeisprecher wollte das auf Anfrage von t-online aus Persönlichkeitsschutzgründen nicht bestätigen.
Nach damaligen Medienberichten war K. am frühen Morgen des 2. August 2011 mit einem Audi-Sportwagen unterwegs, als er einen 37 Jahre alten Radfahrer erfasste. Der damalige Lehrling zum Kfz-Mechatroniker soll sein Fahrzeug auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt haben.
Durch den Zusammenstoß flog der Radfahrer rund 30 Meter durch die Luft und blieb regungslos liegen. Wie die Polizei damals mitgeteilt hatte, flüchtete K., ohne dem Schwerverletzten zu helfen. Der Radfahrer, der einen Helm getragen hatte, starb später an seinen schweren Kopfverletzungen.
K. wurde zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt und zahlte 25.000 Euro an die Mutter des Getöteten. Zwei Jahre lang musste er seinen Führerschein abgeben, dann durfte er wieder auf die Straße.










