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Deutschland

Lohnt sich der Ausflug zum „Fränkischen Toten Meer“?

MitarbeiterBy MitarbeiterOktober 4, 2026
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„Schweben wie im Toten Meer“

Ausflug zum „Fränkischen Toten Meer“: Lohnt es sich?


Aktualisiert am 03.10.2026 – 13:46 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Der „Salzsee“ in der Franken-Therme (Archivbild): Wer reingeht, schwebt im salzhaltigen Wasser. (Quelle: Studio Heckel/Bad Windsheim/Franken-Therme)

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Ein Tag am „Toten Meer“ gefällig? Nur eine Stunde von Nürnberg entfernt liegt eine Therme mit einem besonderen „See“, in dem Besucher schweben statt schwimmen.

Der Herbst ist da. Und damit vermehrt die Tage, an denen es ungemütlich und kälter ist. Viele sehnen sich deshalb nach Wärme. Eine willkommene Abwechslung zum Wetter bieten da Thermen. Sie locken mit wohlig warmem Wasser, Saunalandschaften und Wellnessangeboten. Eins der größten Bäder in der Region ist die Franken-Therme in Bad Windsheim. Das erwartet die Besucher dort.

Das Bad, das rund 55 Kilometer von Nürnberg entfernt liegt, wartet nach eigenen Angaben mit 2.000 Quadratmetern Wasserfläche auf. Der Schwerpunkt liegt auf Thermalsole-Becken. Das Wasser in den Schwimmbecken ist mit Salz angereichert, sie sind auf Temperaturen zwischen 26 und 36 Grad aufgeheizt.

Die Therme gliedert sich dabei in einen normalen Bereich und in einen Hochsole-Bereich mit besonders salzhaltigen Becken. Der Höhepunkt eines Besuchs dürfte für die meisten Badegäste der sogenannte „Salzsee“ sein. Dabei handelt es sich um ein Becken, das teils von einer lichtdurchfluteten Kuppel überdacht ist.

Siebenmal mehr Salz als im Mittelmeer

Ganzjährig ist das Wasser im „Salzsee“ auf Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad aufgeheizt. Der Salzgehalt in dem Becken liegt bei 26,9 Prozent und ist nach Angaben der Therme somit siebenmal höher als im Mittelalter. Wer im „Salzsee“ badet, schwebt im Wasser, das aus 200 Metern Tiefe gefördert wird. Die Betreiber der Franken-Therme bewerben deshalb das Becken auch als „Fränkisches Totes Meer“.

Die Sole könne auch auf die Gesundheit positive Auswirkungen haben, heißt es auf der Webseite des Bades weiter. Sie rege den Stoffwechsel an, stärke das Immunsystem und könne Hautprobleme lindern. Auch bei Atemwegserkrankungen oder Gelenkbeschwerden helfe das Salzwasser.

imago images 0836669854Vergrößern des Bildes
Bad Windsheim aus der Luft (Archivbild): Die Franken-Therme im Hintergrund liegt am Rande des dortigen Kurparks. (Quelle: IMAGO/Alexander Rochau/imago)

Acht verschiedene Saunen und auf Wunsch Massagen

Die übrigen Becken in der Therme haben einen etwas niedrigeren Salzgehalt und sind nicht ganz so spektakulär. Dafür aber teilweise etwas wärmer. Ebenfalls im Hochsole-Bereich findet sich beispielsweise ein Schwebebecken mit sanfter Unterwassermusik und bis zu 36 Grad Wassertemperatur.

In der Saunawelt des Bades können Gäste acht verschiedene Saunen erkunden. Zur Auswahl stehen etwa eine finnische Sauna (90 bis 100 Grad), eine Zirbensauna (65 bis 75 Grad) sowie eine Schneesauna. Bei letzterer liegt die Temperatur bei eisigen minus zehn Grad. Wer mag, kann sich in der Franken-Therme zudem Massagen oder Kosmetik-Behandlungen buchen. Termine können telefonisch oder auf der Webseite der Therme reserviert werden – Gäste sollten sich vier bis sechs Wochen vor dem Besuch um einen Termin kümmern, heißt es auf der Webseite weiter.

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