Zusammenbruch in Kabinentrakt
Linienrichter stirbt unmittelbar nach Amateur-Spiel
Aktualisiert am 11.03.2026 – 15:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Erst steht Horst Mattner als Linienrichter bei der Amateur-Partie zwischen FC Marl und BV Herne-Süd an der Seite, dann bricht er zusammen und stirbt im Krankenhaus.
Nach einem Spiel der Landesliga Westfalen ist Linienrichter Horst Mattner zusammengebrochen und später im Krankenhaus verstorben. Wie die „Bild“ berichtet, ereignete sich der Vorfall nach der Partie zwischen dem FC Marl und BV Herne-Süd. Nach der Pressekonferenz, rund 45 Minuten nach dem Abpfiff, habe Horst Mattner gerade den Kabinentrakt verlassen, als er kollabierte.
Wie die „Bild“ berichtet, kämpften Notärzte, Sanitäter und Marls Torhüter Florian Kraft, von Beruf Feuerwehrmann, rund eine Stunde um das Leben des Linienrichters. Sämtliche Reanimationsversuche waren allerdings erfolglos, im Anschluss wurde Mattner ins Krankenhaus eingeliefert, wo nur noch der Tod des 55-Jährigen festgestellt wurde.
Klaus Overwien, Staffelleiter der Bezirksliga 9, äußerte sich in der „Marler Zeitung“: „Wie alle habe ich gehofft, dass die Sache gut ausgeht. Dass es dann anders gekommen ist, hat uns alle sehr getroffen.“
Auch der „Schiedsrichter Kreis Bochum“ äußerte sich auf Facebook zum Tod des Linienrichters. Demnach habe der Kreis „einen Freund verloren, der bis zur letzten Minute für das gelebt hat, was uns alle verbindet“. Die Vereinigung charakterisierte Mattner: „Er war ein Gesicht unseres Kreises, ein Vorbild an der Pfeife und an der Fahne, und vor allem ein Mensch mit einer unglaublichen Seele.“ Im Anschluss daran verwies der Kreis auf einen Spendenaufruf für die Familie.










