Nach zweitem Kreuzbandriss
„Ab und zu reagiert das Knie“: DFB-Star gibt Reha-Update
05.03.2026 – 16:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Oktober riss sich Lena Oberdorf zum zweiten Mal das Kreuzband. Jetzt hat sie einen Einblick in ihren Reha-Prozess gegeben.
Die deutsche Nationalspielerin Lena Oberdorf vom FC Bayern arbeitet nach ihrem zweiten Kreuzbandriss an ihrer Rückkehr. Die 24-Jährige fühlt sich dabei auf einem guten Weg. „Alles läuft nach Plan, wir machen gute Fortschritte in der Reha“, wird Oberdorf auf der Webseite ihres Vereins zitiert. „Ab und zu reagiert das Knie nochmal, aber das ist völlig normal – ansonsten passt alles.“
Die Mittelfeldakteurin hatte sich die schwere Verletzung im Oktober 2025 beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln zugezogen. Erst wenige Wochen zuvor hatte sie nach ihrem ersten Kreuzbandriss ihr Comeback gegeben.
„In der Reha gibt es natürlich Ups and Downs. Ich versuche einfach immer, das Positive zu sehen“, sagte Oberdorf nun. Für sie geht es aktuell darum, mehr Stabilität und neues Vertrauen in das lädierte Knie zu gewinnen. „Weil es eine Reruptur ist, ist mein Knie gerade etwas sensibler“, so Oberdorf. „Da muss man schauen, dass man Schritte etwas kleinteiliger macht. Beim ersten Mal konnte man mehr durchmarschieren.“
Die Erfahrungen aus dem ersten Kreuzbandriss helfen ihr. Mental würde es ihr leichter fallen, die ersten Schritte zu machen. „Über die erste Hürde zu springen, da habe ich jetzt keine Blockade mehr. Man kennt die Übungen, man weiß, was hilft“, erklärte sie. Die Reha sei zudem „nicht immer leicht“. Sie sei ein Mensch, der sehen wolle, was er geschafft habe. „Manchmal muss man aber verstehen, dass das Gelenk einfach noch Zeit braucht“, stellte Oberdorf klar.
Die DFB-Akteurin war 2024 aus Wolfsburg nach München gewechselt. Für den FC Bayern konnte sie aufgrund ihrer Verletzungen aber bisher erst acht Pflichtspiele absolvieren. Wann Oberdorf wieder im regulären Spielbetrieb mitwirken kann, steht noch nicht fest.









