Verbliebene Mitarbeiter übernommen
Landmaschinen-Spezialist nach Insolvenz verkauft
Aktualisiert am 15.05.2026 – 11:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Januar meldete der Landmaschinenhändler Bruns aus Cloppenburg Insolvenz an. Nun gibt es einen Käufer – und alle verbliebenen Mitarbeiter behalten ihren Job.
Der Landtechnikhändler Clemens Hoping aus Bakum hat die insolvente August Bruns Landmaschinen GmbH übernommen. Hoping übernahm Geschäfte, Gebäude, Anlagen und Vermögen des Cloppenburger Unternehmens zum 1. Mai, wie die „Nordwest-Zeitung“ und die „Bild“ berichten. Mit dem Zukauf wächst die Hoping-Gruppe auf 280 Mitarbeiter an neun Standorten im Weser-Ems-Gebiet.
Bruns hatte im Januar Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage geraten war. Als Grund galt unter anderem die Kaufzurückhaltung der Landwirte infolge der schlechten Konjunkturlage. 170 Arbeitsplätze standen damals auf dem Spiel. Insgesamt acht Interessenten verhandelten mit der Geschäftsführung, am Ende erhielt Hoping den Zuschlag.
Landmaschinen-Hersteller insolvent: Einige Standorte wurden geschlossen
Nicht alle sieben Bruns-Standorte gehen in die Übernahme ein: Die Filialen in Rastede und Rhede wurden geschlossen, der Standort Langenstein an den Landmaschinenhersteller CNH verkauft. Die vier verbliebenen Standorte in Cloppenburg, Bösel, Haren und Aurich-Sandhorst sowie die zuletzt noch 122 Mitarbeiter wechseln zu Hoping. Wie viel Geschäftsführer Clemens Hoping für die Übernahme gezahlt hat, will er laut „Nordwest-Zeitung“ nicht sagen. Es gebe jedoch einen Investor für das Unternehmen.
Das 1897 gegründete und in fünfter Generation geführte Familienunternehmen Bruns vertreibt Landmaschinen, vermietet Fahrzeuge und bietet technischen Service für Land- und Baumaschinen an. Hoping plant, diesen Service an den übernommenen Standorten zu erhalten und auszubauen. Neu ins Angebot kommen Kommunal- und Reinigungstechnik sowie E-Bikes, einschließlich Reparaturen, Umbauten, Lackierungen und Wartungen.










