TV-Geständnis bei Olympia
Fremdgeh-Beichte hat Konsequenzen für Lægreid
Aktualisiert am 05.03.2026 – 11:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Sturla Holm Lægreid lieferte mit dem öffentlichen Eingeständnis, seine Freundin betrogen zu haben, einen bemerkenswerten Olympia-Moment. Nun sprach er über die Konsequenzen seines Interviews.
Der norwegische Biathlet Sturla Holm Lægreid hat bei Olympia 2026 nicht nur fünf Medaillen eingesammelt, sondern auch einen der kuriosesten Interviewmomente der Winterspiele geliefert. Er gestand in einem TV-Gespräch, seine Freundin betrogen zu haben. Die Beichte hat bei ihm Spuren hinterlassen.
Dem norwegischen Sender NRK sagte Lægreid knapp zwei Wochen nach den Biathlon-Wettbewerben in Antholz: „Es war schwierig zu essen und zu schlafen, deshalb bin ich dünner geworden, als ich eigentlich sein sollte.“ Nach den Winterspielen sei es schön gewesen, zu Hause zu sein und sich wieder aufzupäppeln.
Vor den Wettkämpfen am kommenden Wochenende im finnischen Kontiolahti hofft der siebenmalige Weltmeister auf Besserung. „Ich hoffe, dass wir hier viel gutes Essen bekommen, damit ich ordentlich essen und wieder zu Kräften kommen kann“, sagte er.
Den Auslöser lieferte ein TV-Interview nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Einzel-Wettbewerb. Unter Tränen gestand Lægreid, seine Freundin betrogen zu haben, und sprach von seinem „größten Fehler“. Mit dem Interview wollte er seine Freundin zurückgewinnen – was nicht klappte.
Seinen sportlichen Leistungen schadete der Liebeskummer nicht. In Antholz holte Lægreid dreimal Silber und zweimal Bronze. „Es ist überraschend gut gelaufen“, sagte er. „Das zeigt nur, dass nicht alles perfekt sein muss – man muss einfach präsent sein.“ Man müsse dann sein Bestes geben, wenn es darauf ankommt. „Dafür braucht man keine perfekte Vorbereitung, keine perfekte Ernährung und keinen perfekten Schlaf. Entscheidend ist, was man im Moment selbst leistet.“










