Finale der US Open
Kuriose Szene: Zverev bemerkt eigenen Sieg nicht
14.09.2026 – 01:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Hamburger gewinnt gegen den US-Amerikaner Ben Shelton seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Doch eigentlich wollte Alexander Zverev noch weiterspielen. Es kommt zu einem skurrilen Augenblick.
Ein Sieg für die Geschichtsbücher: 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 hieß es im Finale der US Open 2026 für Alexander Zverev. Der 29-Jährige gewann durch den Erfolg über den Lokalmatador Ben Shelton seinen zweiten Grand-Slam-Titel – und triumphierte als erst zweiter Deutscher nach Boris Becker 1989 im „Big Apple“
Doch der entscheidende Moment des Matches verlief komplett skurill – denn Zverev realisierte zuerst gar nicht, dass er bereits gewonnen hatte.
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Was war passiert? Arthur Ashe Stadium in New York, Spielstand 5:2 im vierten Satz. Bei 40:15 hat Zverev zwei Matchbälle. Er stellt sich zum Aufschlag auf, holt aus – und punktet mit einem Service-Winner, den sein Gegenüber nicht ins Feld zurückbringen kann.
Während im Publikum schon Jubel aufbrandet, will Zverev wieder zur Aufschlagposition zurückgehen und den nächsten Service spielen. Erst in diesem Moment schaut er sich verwirrt um, guckt Richtung Anzeigetafel und begreift: Er hat gerade seinen zweiten Majors-Titel gewonnen. Freudestrahlend und fast ungläubig reißt er die Arme hoch und jubelt.
Es war der kuriose Schlusspunkt eines beeindruckenden Matches des Hamburgers. Zverev krönte sich mit einer nervenstarken Vorstellung erstmals zum Champion von New York. Erst im Sommer hatte er sich bei den French Open in Paris durchsetzen können.
Die großen Pokale, auf die er so lange hingearbeitet hatte, sie kommen nun anscheinend im Abo zum deutschen Tennisstar. „Es hat fast 30 Jahre gebraucht, und jetzt gewinnen wir zwei Grand Slams in wenigen Monaten“, sagte Zverev nun in seiner Dankesrede. Auch wenn er seinen zweiten großen Erfolg erst mit Verzögerung bemerkte.
