Er will FDP-Chef werden

Kubicki ist nun der fünftbeliebteste Politiker

20.04.2026 – 21:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Wolfgang Kubicki: Der FDP-Politiker will Bundesvorsitzender der Liberalen werden. (Quelle: IMAGO/imago)

Kubicki überrascht im Politikerranking: Kurz nach seiner Kandidatur für den FDP-Vorsitz springt der Liberale auf Platz fünf. Für die kriselnde FDP ist das ein seltenes Signal der Hoffnung.

Wolfgang Kubicki sorgt im aktuellen Politikerranking der Insa für die „Bild“-Zeitung für eine Überraschung: Der frühere Bundestagsvizepräsident steigt aus dem Stand auf Platz fünf ein. Erst vor wenigen Tagen hatte der 74-Jährige seine Kandidatur für den FDP-Parteivorsitz angekündigt. Nun erhält er dafür offenbar Rückenwind aus der Bevölkerung.

14 Prozent der Deutschen bewerten Kubicki positiv. Damit liegt der Liberale im Ranking noch vor Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Besonders bemerkenswert ist das mit Blick auf die schwachen Werte seiner Partei: In der Sonntagsfrage käme die FDP derzeit nur auf 3,5 Prozent.

Seine Kandidatur für den Parteivorsitz hatte Kubicki am Ostersonntag öffentlich gemacht. Die Ausgangslage für die FDP bleibt allerdings schwierig. Mehr als 70 Prozent der Deutschen glauben laut dem Meinungsforschungsinstitut YouGov nicht an ein politisches Comeback der Liberalen.

An der Spitze des Politikerrankings bleibt es derweil bei den bekannten Namen. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) führt weiterhin das Feld an. Dahinter folgen Hendrik Wüst (CDU) und Cem Özdemir (Grüne), die ihre Plätze getauscht haben. Markus Söder (CSU) liegt auf Rang vier. Hinter Kubicki ist das Feld dicht gedrängt: Zwischen Platz fünf und Platz 16 liegen nur wenige Punkte.

Auch AfD-Chefin Alice Weidel (AfD) verbessert sich deutlich und rückt von Platz 12 auf Platz 6 vor. Friedrich Merz macht im Ranking nur einen kleinen Schritt nach vorn und verbessert sich von Platz 19 auf Platz 18. Jens Spahn (CDU) bleibt auf Rang 20.

In der Sonntagsfrage verliert die Union unterdessen leicht und kommt noch auf 24 Prozent. Die AfD legt auf 26,5 Prozent zu und baut ihren Vorsprung aus. Die SPD verharrt bei 14 Prozent, die Grünen bei 12,5 Prozent. Die Linke gewinnt einen Punkt und erreicht 11 Prozent. Das BSW liegt unverändert bei 3,5 Prozent.

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