Skurrile Situation auf Pressekonferenz

Sprecher verkündet Tod – Trainer reagiert irritiert

02.07.2026 – 05:18 UhrLesedauer: 1 Min.

Kongo-Trainer Sébastien Desabre: Der Franzose ist seit August 2022 im Amt. (Quelle: IMAGO/imago-images-bilder)

Die Demokratische Republik Kongo scheitert knapp an England. Danach gibt es auf der Pressekonferenz eine traurige Nachricht – gefolgt von einer Reaktion, die aufmerken lässt.

Die Pressekonferenz der Demokratischen Republik Kongo nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale ist mit einer traurigen Nachricht zu Ende gegangen.

„Wir möchten Ihnen mitteilen, dass der Trainer seinen Vater verloren hat. Unser aufrichtiges Beileid“, sagte ein Sprecher im Anschluss an das 1:2 gegen England. Nationaltrainer Sébastien Desabre, der neben ihm saß, wirkte für einen Moment irritiert, blickte verwundert zum Sprecher, bedankte sich dann knapp und stand auf.

Im Video | Kongo schockt Engländer

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Quelle: MagentaTV

Weitere Informationen zu der Bekanntgabe lagen zunächst nicht vor. Unklar blieb auch, ob Desabre (49) die Nachricht bereits vor dem Spiel erhalten hatte. Mit der DR Kongo hatte der Franzose in den vergangenen Tagen eine höchst erfolgreiche WM gespielt – die von der Ebola-Krise gezeichnete Nation hatte sich erstmals für die K.-o.-Runde qualifiziert.

Das Sechzehntelfinale gegen die „Three Lions“ am Mittwoch hielt die Elf unerwartet lange offen, machte es dem vom Deutschen Thomas Tuchel trainierten Turnier-Mitfavoriten schwer. Und ging sogar nach bereits sieben Minuten in Führung. Erst Star-Torjäger Harry Kane erlöste England und drehte die Partie mit zwei Treffern.

Weltenbummler Desabre trainiert die Mannschaft seit August 2022, hatte davor zahlreiche Stationen in seiner Heimat Frankreich, der Elfenbeinküste, Tunesien, Kamerun, Angola, Algerien, Marokko, Ägypten und Uganda.

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