„Es macht keinen Spaß“

Kompany spricht über ungewöhnlichen Tribünenplatz


29.04.2026 – 01:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Vincent Kompany (M.) im Prinzenpark: Der Bayern-Coach verfolgte die Partie auf den Presseplätzen. (Quelle: IMAGO/Bernd Feil/M.i.S./imago)

Beim Spektakel in Paris muss Bayern-Trainer Vincent Kompany auf der Tribüne Platz nehmen – eine Erfahrung, die er nicht noch einmal machen möchte.

Das Champions-League-Halbfinale im Prinzenpark wird Vincent Kompany wohl nicht so schnell vergessen. Einerseits, weil der Trainer des FC Bayern bei der 4:5-Niederlage seiner Mannschaft gegen Paris Saint-Germain eines der verrücktesten Königsklassen-Duelle in den vergangenen Jahren zu sehen bekam. Andererseits, weil der Belgier die Partie nicht von seinem gewohnten Platz an der Seitenlinie aus verfolgen durfte.

Der Grund: Im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid (4:3) hatte Kompany sich eine Gelbe Karte eingehandelt. Für den 40-Jährigen war es bereits die dritte Verwarnung im laufenden Wettbewerb gewesen. Die Folge: Bei der Partie in Paris musste er auf der Tribüne Platz nehmen. Sein Assistent Aaron Danks übernahm derweil seine Aufgaben auf dem Rasen.

Nach dem Spektakelspiel in der französischen Hauptstadt beantwortete dennoch Kompany die Fragen beim übertragenden Streaminganbieter Prime Video. Dabei wurde er auch auf seinen Platz auf den Rängen angesprochen. Der Ex-Profi machte keinen Hehl daraus, dass ihm dieser nicht gefallen hatte, nahm das Ganze aber auch mit Humor.

„Es macht keinen Spaß“, sagte Kompany über die für ihn ungewöhnliche Perspektive auf das Spiel. Bei seinen eigenen Worten musste der Bayern-Coach dann aber auch lachen. „Und ich saß auch noch in der Pressebox“, schob der Bayern-Coach. Erneut folgte seiner eigenen Aussage ein Lacher.

Darauf aufmerksam gemacht, dass PSG-Trainer Luis Enrique gerne auf der Pressetribüne Platz nehme, reagierte Kompany mit Unverständnis. „Ich weiß nicht, warum. Ich würde es nicht machen“, erklärte er und stellte klar, dass er ein weiteres Spiel auf den Journalistenplätzen gerne vermeiden würde. „Wenn das nicht mehr passiert, dann bin ich zufrieden.“

Von einem Comeback seiner Mannschaft im Rückspiel in München ist Kompany derweil überzeugt. „Der Glaube ist zu 100 Prozent da, das Gefühl ist da“, betonte er. Dann richtete er einen Appell an die Bayern-Anhänger.

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