Kulisse für Filmklassiker

Sean Connery drehte hier – jetzt öffnet sich die „verbotene Tür“


Aktualisiert am 18.09.2026 – 20:02 UhrLesedauer: 3 Min.

Sean Connery (r.) und Christian Slater in „Der Name der Rose“ (Archivbild): Die beiden unteruschen eine Reihe mystriöser Morde. (Quelle: imago stock&people/imago)

40 Jahre nach dem Kinostart von „Der Name der Rose“ erinnert das Kloster Eberbach mit einer neuen Ausstellung an die Dreharbeiten – samt besonderer Überraschung.

Das Kloster Eberbach im Rheingau wurde durch „Der Name der Rose“ mit Sean Connery weltbekannt. Zum 40. Jubiläum des Filmklassikers erinnert dort nun eine neue Ausstellung an die Dreharbeiten. Besucher können dabei erstmals einen Blick hinter die aus dem Film bekannte „verbotene Tür“ werfen.

„Der Name der Rose“ gilt inzwischen als Klassiker der Filmgeschichte. Die deutsch-französisch-italienische Produktion kam 1986 in die Kinos und ist eine Verfilmung des ersten Romans des Schriftstellers Umberto Eco. Im Film verkörpert der britische Schauspieler Sean Connery die Hauptrolle des William von Baskerville – ein Franziskanermönch, der es zusammen mit seinem Gehilfen Adson von Melk (Christian Slater) an eine Abtei der Benediktiner in Italien verschlägt, wo sich rätselhafte Morde ereignen.

Film-Fans können Kloster Eberbach erkunden

Obwohl der Film im Ligurischen Apennin spielt, den Ausläufern eines Gebirgzugs zwischen Ligurien und Piemont, wurden viele Szenen in Deutschland gedreht. Nämlich unweit von Frankfurt – im Kloster Eberbach im Rheingau. Hier entstanden 1985 die meisten der im Film gezeigten Innenaufnahmen.

  • Fast 40 Jahre später: So sieht das Bauernmädchen aus „Der Name der Rose“ heute aus
Das Kloster Eberbach (Archivbild): 1803 wurde es in Folge der Säkularisierung aufgelöst. (Quelle: Alice Dias Didszoleit/imago)

Zum Jubiläum zeigt das Kloster nun auch wiederentdeckte Aufnahmen von den Dreharbeiten, Porträts von Zeitzeugen und Filmszenen auf einer Großleinwand. Zu den Ausstellungsstücken gehört außerdem ein Altar, der wie Stein wirkt, tatsächlich aber aus Hartplastik besteht. Wie lange die Ausstellung zu sehen sein wird, ist nach Angaben des Klosters noch offen.

In der Geschichte versperrt die „verbotene Tür“ den Zugang zu einem geheimnisvollen Bereich der Abtei. Die Ausstellung greift dieses Motiv auf und macht den Bereich für Besucher zugänglich. Zu sehen sind dort unter anderem Schreibpulte, alte Bücher und weitere Erinnerungsstücke an den Film. Zudem zeigt das Kloster wiederentdeckte Fotos von den Dreharbeiten, Zeitzeugen-Porträts und weitere Requisiten.

„Der Name der Rose“: Requisiten im Kloster Eberbach

Das Kloster Eberbach wurde am 13. Februar 1136 gegründet und zählt heute zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern in Europa. Mönche leben hier aber bereits seit 1803 nicht mehr. Wer die Kulisse von „Der Name der Rose“ erkunden möchte, hat dazu einige Gelegenheiten. So kann das Kloster montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr besichtigt werden, samstags, sonntags und an Feiertagen ist das von 9 bis 19 Uhr möglich. Zusätzlich bietet die Stiftung Kloster Eberbach Weinproben und Führungen an, auch können die Räumlichkeiten für Veranstaltungen gebucht werden.

Share.
Exit mobile version