Vorwürfe gegenüber Till Lindemann
„Ich werde immer öffentlich zu ihm stehen“
01.06.2026 – 05:37 UhrLesedauer: 2 Min.
KitKat-Urgestein Alexandra Bahr nennt Till Lindemann einen guten Freund. Was sie über die Frauen sagt, die ihm Übergriffe vorwarfen, sorgt für Zündstoff.
Alexandra Bahr, seit fast 30 Jahren Teil des Berliner Technoklubs KitKat, hat sich in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ klar hinter Rammstein-Sänger Till Lindemann gestellt – und stellt das Motiv von Frauen infrage, die ihm sexuelle Übergriffe vorgeworfen hatten.
„Ich werde immer öffentlich zu ihm stehen“, sagt Bahr, die viele Jahre als Business Operations Managerin im KitKat arbeitete. Lindemann sei inzwischen ein guter Freund. Sie habe ihn nach Bekanntwerden der Vorwürfe persönlich angerufen. „Er hat mir seine Sicht der Dinge erzählt, und ich habe ihm geglaubt.“
Bahr veröffentlich am Mittwoch Buch über den Kitkat-Klub
Zu den Frauen, die Vorwürfe erhoben hatten, äußert sich Bahr deutlich: „Ich glaube, dass es durchaus Frauen gibt, die sich damit profilieren oder damit Geld verdienen wollen.“ Als Beleg führt sie eigene Backstage-Beobachtungen an: „Alle Frauen dort reden nonstop darüber, wie sie Till ins Bett bekommen und was sie sexuell mit ihm tun würden. Das sind meine Erfahrungen aus dem Backstage von Rammstein, und ich vertraue mir selbst einfach mehr als irgendeiner fremden Person.“
Mehrere Frauen hatten Lindemann im Sommer 2023 sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch vorgeworfen. Die Berliner Staatsanwaltschaft stellte Ermittlungen mangels hinreichender Beweise ein. Das Landgericht Hamburg untersagte einer der Anklägerinnen im Oktober 2025 bestimmte Formulierungen – erlaubte jedoch weiterhin die Aussage, sie sei „bei Rammstein gespiked“ worden.
Bahr veröffentlicht am 3. Juni ihr Buch „Radikal Frei“ beim ZS Verlag, in dem sie über ihr Leben und die Geschichte des KitKat-Klubs schreibt.









