Allein in den Bergen

Kinder verirren sich beim Muttertagsausflug

11.05.2026 – 01:17 UhrLesedauer: 1 Min.

Kühe stehen im Abendlicht auf einer Weide (Archivbild): Die Kinder verliefen sich an der Hochplatte. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Schreckmoment am Muttertag: Zwei Kinder verlieren sich in den Alpen. Doch dann die Erleichterung.

Ein Muttertagsausflug in den Chiemgauer Alpen ist für eine Familie aus dem Landkreis München glimpflich ausgegangen: Zwei Kinder hatten sich beim Wandern verlaufen. Sie konnten erst nach knapp zwei Stunden wieder mit ihren Eltern vereint werden.

Das achtjährige Mädchen und der zwölfjährige Junge waren mit ihren Eltern und Bekannten zu einer Wanderung von der Talstation zur Staffn-Alm auf 1.050 Metern Höhe aufgebrochen. Dabei liefen die Kinder voraus und nutzten immer wieder verschiedene Abkürzungen, wie die Bergwacht Grassau mitteilte. Auf diese Weise bogen beide auf unterschiedliche Wege in Richtung Gipfel ab, als die Eltern den Kontakt zu ihnen verloren.

Die Bergwacht Grassau rückte daraufhin zu einer Vermisstensuche an der Hochplatte im Landkreis Traunstein aus. Doch kurz bevor die Suche anlaufen konnte, kam die gute Nachricht: Eine vierköpfige Gruppe war auf die beiden Kinder aufmerksam geworden und hatte sie angesprochen.

In diesem Moment bewies das Mädchen bemerkenswertes Köpfchen: Sie wusste die Handynummer ihrer Mutter auswendig, sodass die Gruppe umgehend Kontakt zu der besorgten Familie aufnehmen konnte. Vier Rettungskräfte brachten die Kinder anschließend mit einem Fahrzeug zu ihren Eltern zurück, die sie knapp zwei Stunden nach dem Verlieren wieder in die Arme schließen konnten.

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