Ort mit Vorgeschichte

Nach dem CSD-Anschlag: Dresden gedenkt bei spontaner Mahnwache


26.07.2026 – 17:26 UhrLesedauer: 1 Min.

Passanten haben Kerzen und Blumen in der Nähe des Tatorts am Rande des Berliner CSDs abgelegt: In Dresden findet am Sonntagabend eine Mahnwache statt. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber/imago)

Der CSD Dresden ruft kurzfristig zu einem Gedenken für die Opfer in Berlin auf. Der Ort ist bewusst gewählt.

In Dresden findet am Sonntagabend eine Mahnwache für die Opfer des Anschlags beim Berliner Christopher Street Day statt. Der CSD Dresden lädt um 20 Uhr in die Rosmaringasse in der Altstadt ein, beim Kulturpalast.

Die Veranstalter kündigten den Termin kurzfristig auf Instagram an. „Gemeinsam mit euch wollen wir eine Möglichkeit des Gedenkens an die Opfer von Berlin schaffen“, heißt es in dem Aufruf.

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Am Samstagabend fuhr gegen 22 Uhr im südlichen Tiergarten ein weißer Kleinbus in die Besucher des CSD. Eine Frau starb, etliche weitere Menschen wurden verletzt. Hier lesen Sie, was bislang über den Anschlag bekannt ist und was nicht.

Der Ort der Mahnwache in der Rosmaringasse ist längst ein Erinnerungsort der queeren Community. Dort griff im Oktober 2020 ein Islamist ein schwules Paar aus Nordrhein-Westfalen an, das zu Besuch in Dresden war. Ein Mann starb, sein Partner überlebte schwer verletzt. Seit vergangenem Jahr erinnert eine Gedenktafel an die Tat.

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