Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Mann mit „Momo“-Maske – Grusel-Vorfall ruft Polizei auf den Plan

September 29, 2026

Tipps für ein gesundes Herz: „Acht-Schritte-Regel“

September 29, 2026

Tipps für die richtige Größe und Ausstattung

September 29, 2026

Kölner rechnet mit Jan Böhmermann ab

September 29, 2026

Wünsche der SPD kosten sehr viel Geld

September 29, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Kefir – was er wirklich für die Darmgesundheit bewirkt
Gesundheit

Kefir – was er wirklich für die Darmgesundheit bewirkt

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 29, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Studie zeigt

Dieses Getränk hilft bei häufiger Darmkrankheit


Aktualisiert am 29.09.2026 – 07:02 UhrLesedauer: 3 Min.

Kefir trinken: Das Getränk besteht aus fermentierter Kuh- oder Ziegenmilch.Vergrößern des Bildes

Kefir trinken: Das Getränk besteht aus fermentierter Kuh- oder Ziegenmilch. (Quelle: Victor_69/getty-images-bilder)

Kefir gilt als natürlicher Fitmacher für die Darmbakterien – doch was steckt dahinter? Eine aktuelle Analyse zeigt, dass die Wirkung komplexer ist als gedacht.

Fermentierte Lebensmittel sind im Trend. Unter ihnen: Kefir. Der fermentierte Milchdrink soll nicht nur die Verdauung fördern, sondern auch das Immunsystem stärken. Doch wie viel davon ist wissenschaftlich belegt? Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus Australien hat zahlreiche Studien zur Wirkung von Kefir auf die menschliche Darmflora untersucht – mit ermutigenden Ergebnissen für Menschen mit Darm- und Stoffwechselerkrankungen. Die Studie wurde 2025 im „MDPI Journal“ veröffentlicht.

Was ist Kefir?

Kefir entsteht durch Fermentation von Milch mit sogenannten Kefirkörnern, einem Mix aus Bakterien und Hefen. Das Getränk enthält damit eine Vielzahl an lebenden Mikroorganismen, die potenziell probiotisch wirken, also die Darmflora positiv beeinflussen können.

Die australischen Wissenschaftler der aktuellen Studie hoben vor allem folgende Mikroorganismen für ihren gesundheitlichen Nutzen in Kefir hervor:

  • Lactobacillus-Arten (LAB): L. kefiri, L. mesenteroides und L. lactis produzieren Milchsäure, Bakteriozine, Wasserstoffperoxid und weitere Substanzen, die schädliche Darmbakterien hemmen. Einige der Arten können zudem Giftstoffe wie Schwermetalle oder Pilzgifte binden. Andere bilden wertvolle Linolsäure, die entzündungs- und krebshemmend sowie gefäßschützend wirkt.
  • Essigsäurebakterien (AAB): Dazu zählen etwa Acetobacter fabarum, Acetobacter lovaniensis, Gluconobacter oxydans und Gluconobacter liquefaciens. Sie produzieren Essigsäure, die die Darmbewegung anregt, die Durchblutung im Dickdarm verbessert und die Darmschleimhaut stabilisiert.
  • Hefen: Hefen wie Saccharomyces cerevisiae, Kluyveromyces marxianus und K. lactis bringen Kohlensäure und den typischen Kefir-Geschmack. Insbesondere Erstgenannte wirkte in vielen Studien antimikrobiell, antioxidativ, entzündungshemmend und kann bei Reizdarmsyndrom oder Morbus Crohn unterstützen.
Kefirkörner: Sie enthalten die Starterkulturen.Vergrößern des Bildes
Kefirkörner: Sie enthalten die Starterkulturen. (Quelle: esemelwe/getty-images-bilder)

Kefir für eine gesunde Darmflora: Stimmt das?

Für die aktuelle Analyse haben australische Forscher 126 Studien betrachtet, die zwischen 2010 und 2025 veröffentlicht wurden. Neun davon wurden aufgrund der besten Methodik in die Übersichtsarbeit aufgenommen.

Den Autoren zufolge lassen sich einige positive Eigenschaften von Kefir beobachten:

  • Ansiedlung positiver Darmbakterien: Durch die regelmäßige Einnahme von Kefir stieg bei gesunden Erwachsenen die Anzahl bestimmter nützlicher Bakterien wie Lactococcus raffinolactis leicht an – allerdings nicht signifikant. Bei Menschen mit Reizdarmsyndrom (IBS) oder dem metabolischen Syndrom (einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhtem Blutzucker sowie Cholesterin) war dieser Effekt stärker. Bei ihnen nahm die Menge von Milchsäurebakterien messbar zu. Sogar bei schwer kranken Menschen auf der Intensivstation wurde nach Kefirgabe ein besserer Mikrobiom-Wert gemessen, obwohl die Vielfalt der Darmbakterien insgesamt abnahm.
  • Verringerung von Beschwerden: Bei Menschen mit einem Reizdarmsyndrom führte die Ansiedlung der Milchsäurebakterien dazu, dass sich Beschwerden wie Bauchschmerzen verbesserten. Bei Probanden mit dem metabolischen Syndrom verbesserten sich hingegen Entzündungsmarker, der Nüchtern-Insulinwert und der Blutdruck. Wie es zu diesem Effekt kommt, ist bisher nicht vollständig bekannt.
  • Allgemeines Wohlbefinden: Menschen mit einem Reizdarmsyndrom profitierten auch im allgemeinen Wohlbefinden von der Kefir-Einnahme. Bei Frauen mit dem sogenannten polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) verbesserte sich durch Kefir nicht nur die Zusammensetzung der Darmflora, sondern vor allem die körperliche Leistungsfähigkeit und das psychische Wohlbefinden.

Was ist das Reizdarmsyndrom?

Das Reizdarmsyndrom (englisch: Irritable Bowel Syndrome; IBS) ist eine chronische Funktionsstörung des Darms, bei der es immer wieder zu Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und/oder Verstopfung kommt, ohne dass eine organische Ursache vorliegt. Auslöser können Stress, bestimmte Nahrungsmittel oder eine gestörte Darmflora sein. Obwohl die Symptome belastend sind, ist das Reizdarmsyndrom harmlos und nicht mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs verbunden. Die Behandlung erfolgt individuell, meist durch Ernährungsumstellung, Stressreduktion und gegebenenfalls Medikamente.

Allerdings hängt die tatsächliche Wirkung von Kefir stark von der Zusammensetzung des Produkts ab, erklären die Autoren. Sie wird durch zahlreiche Faktoren erheblich beeinflusst, wie die Wahl der Mikroorganismen im Startergetreide, die Fermentationsdauer und die Temperatur. Daher schwankt die Zusammensetzung je nach Hersteller, Region und sogar je nach verwendeter Milch. Die Ergebnisse aus einzelnen Studien lassen sich deshalb nur schwer verallgemeinern.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Gesundheit

Tipps für ein gesundes Herz: „Acht-Schritte-Regel“

September 29, 2026
Gesundheit

Ab wann Verstopfung bedenklich wird

September 29, 2026
Gesundheit

Studie enthüllt: Mini-Schlaganfall steigert womöglich Demenz-Risiko

September 28, 2026
Gesundheit

Was der Herzschlag über Ihre Gesundheit verrät

September 28, 2026
Gesundheit

Darum riecht Ihr Harn manchmal komisch

September 28, 2026
Gesundheit

Wie Sie sich vor Krankheitserregern schützen können

September 28, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Tipps für ein gesundes Herz: „Acht-Schritte-Regel“

September 29, 2026

Tipps für die richtige Größe und Ausstattung

September 29, 2026

Kölner rechnet mit Jan Böhmermann ab

September 29, 2026

Wünsche der SPD kosten sehr viel Geld

September 29, 2026

Diese Stars aus dem ersten Kader müssen bei Klopp wohl zittern

September 29, 2026
Neueste Beiträge

Nach Insolvenz: St.-Elisabeth-Krankenhaus in Salzgitter schließt

September 29, 2026

Nach Gehirnoperation versteigert der Sänger seine Motorräder

September 29, 2026

Carolin Schmidt seit drei Wochen vermisst – keine Spur von 25-Jähriger

September 29, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.