Erster Klopp-Kader abgereist
Diese DFB-Stars müssen jetzt wohl zittern
29.09.2026 – 08:12 UhrLesedauer: 6 Min.

Nach dem Spiel gegen Griechenland tauscht Jürgen Klopp den DFB-Kader einmal durch. Welche Spieler aus dem ersten Aufgebot im November wieder dabei sein könnten – und welche zittern müssen.
Aus Augsburg berichtet William Laing
Der Start in seine Amtszeit hätte für Jürgen Klopp sicherlich erfreulicher verlaufen können. Nach dem 1:1 am Donnerstag bei seinem Debüt in den Niederlanden musste der Bundestrainer mit der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag in Augsburg die erste Niederlage hinnehmen. Das DFB-Team unterlag Griechenland in der WWK-Arena mit 0:1.
Nach zwei Partien steht Klopp in der Nations League damit bereits mit dem Rücken zur Wand. In der Tabelle ist Spitzenreiter Griechenland bereits fünf Punkte enteilt. Der Blick richtet sich für die deutsche Auswahl aber ohnehin erst einmal nach unten. Um nicht Gefahr zu laufen, aus der Liga A abzusteigen, ist ein Sieg am kommenden Donnerstag in München gegen Serbien fast schon Pflicht. Auch beim Gastspiel im griechischen Thessaloniki drei Tage später wäre wohl mindestens ein Remis nötig, besser wären aber sicherlich drei Punkte.
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Die Jagd nach etwas Zählbarem wird Klopp aber mit einem Schwung neuer Spieler angehen. Wie bereits bei der Kadernominierung angekündigt, tauscht der Bundestrainer das Aufgebot einmal kräftig durch. Nur acht Profis, die zuletzt bereits bei der Nationalmannschaft weilten, dürfen für die kommenden Partien bleiben. Der Rest hat zugunsten einer weiteren Gruppe an Nationalspielern die Heimreise angetreten. t-online ordnet ein, welche Akteure aus dem ersten Kader gute Chancen auf eine Nominierung für den nächsten DFB-Lehrgang im November haben – und welche um eine Berufung für das dann deutlich reduzierte Aufgebot zittern müssen.
Ter Stegen kann sich sicher sein, Nübel mit guten Chancen
Dass seine Beurteilung der Spieler nicht allein von den jeweils 90 Minuten gegen die Niederlande und Griechenland abhängt, machte Klopp auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in Augsburg deutlich. „Aus der Woche kann ich wahnsinnig viel Positives mitnehmen, das bei mir in meiner persönlichen Bewertung genau so eingeht, aus dem Spiel nicht“, sagte der Bundestrainer und verwies damit auf die Bedeutung der Trainingseinheiten. „Und trotzdem ist es dann eben wichtig, dass wir es hatten“, ergänzte er bezüglich des Duells mit den Griechen, wohl wissend, dass in der öffentlichen Wahrnehmung am Ende in erster Linie die Leistungen auf dem Platz bei den Länderspielen zählen.
In diesem Zusammenhang dürfte Marc-André ter Stegen sich seiner Nominierung im November bereits ziemlich sicher sein. Der Ajax-Torhüter, von Klopp im Vorfeld der Reise zur Nummer eins deklariert, hatte gegen die Niederlande zwischen den Pfosten gestanden. Klopp attestierte ihm im Anschluss an die Partie „eine sehr, sehr gute Leistung“. Ter Stegen hatte in seinem Spiel zwar zunächst einige Wackler gehabt, das DFB-Team dann aber mehrfach mit starken Reflexen vor dem Ausgleich bewahrt. Am späten Gegentor traf ihn keine Schuld.