Hannover 96

Wimbledon, NFL, Formel 1: Boldts ungewöhnlicher Weg

Aktualisiert am 03.06.2026 – 08:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Jonas Boldt (Archivbild): Der neue 96-Sportchef will Ideen aus der Formel 1 für den Aufstieg nutzen. (Quelle: IMAGO/Noah Wedel)

Jonas Boldt ist neuer Sport-Geschäftsführer bei Hannover 96. Inspiration für seine Arbeit holte er sich an ungewöhnlichen Orten – weit weg vom Fußball.

Jonas Boldt hat seine Arbeit als Sport-Geschäftsführer von Hannover 96 aufgenommen – mit dem erklärten Ziel Aufstieg. Seine Anregungen für die Aufgabe holte er sich zuletzt auch weit außerhalb des Fußballs.

Am Montag wurde der 44-Jährige gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Henning Bindzus offiziell vorgestellt. Boldt folgt auf Jörg Schmadtke und hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Den Aufstieg in die Bundesliga nannte er als Ambition. Sich selbst beschrieb er als „eher Gestalter als Verwalter“.

Die zwei Jahre nach seinem Aus beim Hamburger SV nutzte Boldt zur Weiterbildung. Details schilderte er der „Bild“.

Olympia, Wimbledon, Formel 1

Er sei bei den Olympischen Spielen in Paris gewesen, in Wimbledon, mehrfach in den USA und bei der Formel 1, sagte er dem Blatt. Sein Interesse habe weniger dem Sport gegolten als der Führung. Gespräche mit Verantwortlichen aus NFL und NHL hätten ihn beschäftigt, weil dort unter anderen Vorzeichen geführt werde.

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Eine Station hob Boldt hervor: „Ich hatte das Glück, bei Nico Hülkenberg in der Box zu sein“, sagte er der „Bild“. Dort gelinge ein Boxenstopp in Sekunden, und die Crew dirigiere einen Fahrer bei Tempo 300.

Spieler sollen Verantwortung übernehmen

Für Hannover leitet Boldt daraus eine Linie ab. Er verweist auf den US-Sport: Wo Profis über lange Verträge fest an einen Klub gebunden sind, wüchsen Führungsspieler mit Autorität heran. In Hannover sollten die Spieler mehr Verantwortung auf dem Platz übernehmen.

Hannover war in der vergangenen Saison zum siebten Mal am Aufstieg gescheitert und beendete die vergangene Saison als Tabellenvierter.

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