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Home » Jeden Tag einen Apfel essen: Ist das wirklich gesund?
Gesundheit

Jeden Tag einen Apfel essen: Ist das wirklich gesund?

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 15, 2026
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Alte Volksweisheit auf dem Prüfstand

Das kann passieren, wenn Sie jeden Tag einen Apfel essen


Aktualisiert am 15.08.2026 – 09:42 UhrLesedauer: 2 Min.

Gesundes Obst: Ein Großteil der Nährstoffe sitzt direkt unter der Apfelschale.Vergrößern des Bildes

Gesundes Obst: Ein Großteil der Nährstoffe sitzt direkt unter der Apfelschale. (Quelle: skynesher/getty-images-bilder)

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Regelmäßig oder gar täglich einen Apfel essen – das kann doch nur gesund für den Körper sein, oder? Ein Ernährungs-Faktencheck.

„An apple a day keeps the doctor away“ (Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern): Sicher kennen Sie diese alte Volksweisheit. Doch wie viel Wahrheit steckt dahinter? Sollten wir tatsächlich täglich einen Apfel essen, um gesund zu bleiben? Und welche Nährstoffe liefert uns die beliebte Obstsorte eigentlich?

Jeden Tag einen Apfel essen – Ist das gesund?

Obwohl die Wissenschaft nach aktuellem Kenntnisstand keine Beweise dafür hat, dass täglicher Apfelkonsum Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte reduzieren kann, gibt es dennoch viele gute Gründe für den regelmäßigen oder gar täglichen Verzehr von Äpfeln.

Gut zu wissen

In einem Punkt haben Apfelesser nachweislich einen Vorteil gegenüber Nicht-Apfelessern: So konnte eine Studie belegen, dass Apfelesser weniger verschreibungspflichtige Medikamente benötigen als Personen, die selten oder gar keine Äpfel essen.

Denn Äpfel sind nicht nur wichtige Vitamin-C-Quellen, sie liefern auch wichtige Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Magnesium), sekundäre Pflanzenstoffe, leicht verdauliche Kohlenhydrate (Frucht- und Traubenzucker) und Pektin, ein Ballaststoff mit positiven Eigenschaften auf die Gesundheit.

Die meisten Nährstoffe sind dabei in oder direkt unter der Schale zu finden. Deshalb ist es wichtig, die Äpfel mit Schale zu essen. Doch Vorsicht: Sie weisen oft hohe Pestizidrückstände auf. Waschen Sie daher das Obst vor dem Verzehr gründlich.

Äpfel scheinen gut für unseren Darm und unser Herz zu sein

Für unsere Verdauung spielen Äpfel eine bedeutende Rolle, denn sie liefern den Ballaststoff Pektin. Dieser fördert nicht nur die Darmtätigkeit, sondern kann laut einer Studie auch positiv auf unseren Cholesterinspiegel wirken. Indem Pektine Gallensäuren binden, wird die Produktion von eigenem Cholesterin in der Leber stimuliert, was den Cholesterinspiegel senken und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einem Herzinfarkt vorbeugen kann.

Hinzu kommt: Äpfel enthalten vergleichsweise wenig Kalorien und viel Wasser (85 Prozent). Damit zählen sie zu den gesündesten Obstsorten. Der Vitamin-C-Gehalt variiert je nach Apfelsorte: Rote Äpfel liefern tendenziell mehr Vitamin C als grüne. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZFE) sind etwa die Apfelsorten Braeburn und Berlepsch reich an Vitamin C, während die Sorte Elstar weniger Vitamin C enthält.

  • Lesen Sie auch: Das passiert, wenn Sie Haferflocken jeden Tag essen

Inhaltsstoffe im Überblick: Das alles steckt in einem Apfel

Dem BZFE zufolge enthält ein mittelgroßer Apfel (100 Gramm) folgende Nährstoffe:

  • Energie: 57 Kilokalorien (kcal)
  • Kohlenhydrate: 11,4 Gramm (g)
  • Ballaststoffe: 2,0 g
  • Eiweiß: 0,3 g
  • Fett: 0,6 g
  • Wasser: 85 g
  • Vitamin C: 12 Milligramm (mg)
  • Vitamin A in Retinoläquivalent (RÄ): 6 Mikrogramm (µg)
  • Kalium: 120 mg
  • Kalzium: 5 mg
  • Eisen: 0,25 mg
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