Aufregung an der Strecke

Anschlag beim Hamburger Ironman? Polizei ermittelt


Aktualisiert am 07.06.2026 – 13:11 UhrLesedauer: 1 Min.

Serena Carter (Großbritannien) schiebt in der Wechselzone ihr Rad: Das Profifeld blieb von der Sabotage verschont. (Quelle: Georg Wendt/dpa)

Auf der Radstrecke des Hamburger Ironman sind offenbar vorsätzlich Metallsplitter verschüttet worden. Nun ermittelt die Polizei.

Beim Hamburger Ironman lagen am Sonntagvormittag Metallsplitter auf der Radstrecke im Stadtteil Kirchwerder. Die millimetergroßen Kleinstteile zerstachen die Reifen zahlreicher Teilnehmer.

Die Polizei spricht von rund 50 Betroffenen. Das Szene-Magazin „Tri-Mag“ berichtet unter Verweis auf eigene Fotos von bis zu 150 Athleten, die ihr Rennen abbrechen mussten. Schwer gestürzt ist trotz der vielen Reifenpannen offenbar niemand.

Das Profifeld war nicht betroffen. Im Rahmen des Ironman wird der EM-Titel bei den Frauen vergeben. Über die Hintergründe wollte der Polizei-Mitarbeiter der Nachrichtenagentur dpa nichts sagen.

Ob die Splitter absichtlich ausgestreut wurden, ließ ein Polizei-Mitarbeiter offen. Über die Hintergründe wollte ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dpa keine Angaben machen. Spekulationen über einen gezielten Anschlag nannte er „Spekulation“.

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