Insa-Umfrage
AfD zieht mit Union wieder gleich
28.03.2026 – 22:44 UhrLesedauer: 1 Min.
Union und SPD regieren gemeinsam, doch ihr Rückhalt in der Bevölkerung schwindet. Eine neue Erhebung zeigt, wie eng es für Schwarz-Rot ist.
Die AfD hat in einer aktuellen Umfrage mit der Union gleichgezogen. Laut dem Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts INSA, den „Bild“ veröffentlicht hat, kommen beide Parteien auf jeweils 26 Prozent. Die SPD verliert einen Prozentpunkt und fällt auf 14 Prozent, den niedrigsten Wert seit Januar 2026.
Die SPD hatte bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schwere Niederlagen einstecken müssen. Alle anderen Parteien halten ihre Werte aus der Vorwoche: Die Grünen kommen auf zwölf Prozent, die Linke auf elf Prozent. FDP und BSW liegen mit je drei Prozent klar unter der Fünf-Prozent-Hürde. Sonstige Parteien kämen auf fünf Prozent.
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Für die regierende Koalition aus CDU/CSU und SPD bedeuten die Zahlen eine deutliche Schwächung: Schwarz-Rot käme zusammen nur auf 40 Prozent, für eine parlamentarische Mehrheit wären aber 45 Prozent nötig. Auch Rot-Rot-Grün würde mit 37 Prozent nicht reichen. Eine Koalition mit der AfD, die rechnerisch auf 52 Prozent kommt, schließt die Union bislang aus. Als realistischstes Bündnis gilt laut der Erhebung eine Koalition aus CDU/CSU, SPD und Grünen, die ebenfalls 52 Prozent erreicht.
INSA-Chef Hermann Binkert stellte fest, dass Union und SPD seit der Bundestagswahl im Februar 2025 zusammen mehr als jeden zehnten Wähler verloren haben.











