Infineon legt Quartalszahlen vor

Deutscher Chipbauer mit Rekordergebnis

05.08.2026 – 10:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Infineon will im laufenden Jahr mehr investieren. (Archivbild) (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

Der Halbleiterhersteller Infineon meldet glänzende Quartalszahlen. Auch ein einstiges Krisensegment macht dem Konzern wieder Hoffnung.

Der deutsche Chiphersteller Infineon legt nach dem zurückliegenden Quartal Rekordzahlen vor. Der Münchner Konzern erzielte nach Angaben von Konzernchef Jochen Hanebeck im letzte Quartal ein „Rekordergebnis“. Bis zum 30. Juni ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro gestiegen. Damit hat Infineon die eigene Prognose leicht übertroffen. Die operative Marge erreichte 19,1 Prozent, rund einen Prozentpunkt mehr als vor Jahresfrist. Unterm Strich stand ein Gewinn von 423 Millionen Euro, ein Plus von 39 Prozent.

„Infineon ist in strukturellen Wachstumsmärkten mit seinem Produktportfolio und entsprechenden Fertigungskapazitäten hervorragend positioniert – und wir übersetzen diese Chancen in profitables Wachstum“, sagte Hanebeck. Sein Unternehmen profitiert bei der Entwicklung vom Trend zu Künstlicher Intelligenz (KI) und dem Aufbau von Rechenzentren. So habe Infineon mit mehreren Betreibern von Rechenzentren langfristige Lieferverträge geschlossen.

Zentrales Geschäftsfeld sind Chip-Bauteile für die Autoindustrie. Auch hier weisen die Absätze wieder nach oben, so Hanebeck.

Das neue Werk in Sachsen komme genau zum richtigen Zeitpunkt, sagte Konzernchef Hanebeck. Und das Marktumfeld werde zusehends günstiger. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz auf 16,3 Milliarden wachsen – das wären 11 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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