WM-Überblick

Neuendorf weist Kritik zurück, Brasiliens Stürmerstar fällt aus

13.06.2026 – 05:45 UhrLesedauer: 3 Min.

Bernd Neuendorf: Der DFB-Präsident gibt an, gegenüber der Fifa auch Kritik zu äußern. (Quelle: Christoph Lother/dpa)

Die USA starten stark ins Turnier. Ein Stürmer trifft sogar doppelt. Was sonst noch in der ersten Turnier-Nacht passierte.

Traum-Auftakt für die USA: Der Co-Gastgeber ist mit viel Schwung und einem sehr überzeugenden Sieg gegen Paraguay in die Heim-WM gestartet. Beim 4:1 (3:0) in Inglewood bei Los Angeles sorgten Doppeltorschütze Folarin Balogun (31. Minute/45.+5) und Giovanni Reyna (90.+8) nach einem Eigentor von Damian Bobadilla (7.) für ausgelassene Stimmung. Mauricio gelang für die Südamerikaner nur noch der Ehrentreffer (73.). Zahlreiche Promis wie Tom Cruise, David Beckham und US-Außenminister Marco Rubio verfolgten die Partie auf der Tribüne.

Damit sind alle drei Gastgeber sehr gut bis ordentlich ins XXL-Turnier gekommen. Mexiko hatte das Eröffnungsspiel gegen Südafrika mit 2:0 gewonnen, Kanada trennte sich am Freitagabend nach einem Rückstand 1:1 von Bosnien-Herzegowina.

Loading…

Embed

Das sind die weiteren wichtigsten Themen der WM-Nacht:

WM mit 228 Teams? Infantino verärgert Italien mit Witz

Das kam in Italien nicht gut an: Fifa-Präsident Gianni Infantino hat mit einer scherzhaft gemeinten Bemerkung über die große WM-Misere des viermaligen Fußball-Weltmeisters Kritik ausgelöst. Im Interview des brasilianischen Senders CazéTV machte sich Infantino über das erneute Scheitern der italienischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation lustig, als er über eine mögliche Aufstockung der WM auf 64 Teams grinsend sagte: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams – oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams.“

  • WM 2026: Alle Informationen im Newsblog

Italiens Sportminister Andrea Abodi zeigte sich nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa irritiert und kündigte an, das Gespräch mit dem Fifa-Chef suchen zu wollen.

Gianna Infantino: Der Fifa-Präsident hat sich über die Nationalmannschaft Italiens lustig gemacht. (Quelle: Ian Robles/imago)

DFB zu zurückhaltend? Neuendorf wehrt sich

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat Kritik an seiner Zurückhaltung auf dem sportpolitischen Parkett im Umfeld der Fußball-WM zurückgewiesen. Man könne „sicher sein, dass ich mich dieser Themen annehme“, sagte der 64-Jährige am Freitag (Ortszeit) in New York. Er verwies aber darauf, dass es „Fingerspitzengefühl und Diplomatie“ brauche: „Es hilft nicht, wenn ich alles, was ich weiß, auf den Markt trage.“

Share.
Exit mobile version