Fettnäpfchen im Urlaub vermeiden
In diesen Ländern sind Trinkgeld und Schuhe verpönt
Aktualisiert am 26.04.2026 – 08:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Wer im Urlaub ins Fettnäpfchen tritt, riskiert peinliche Momente oder sogar Bußgelder. Sieben kulturelle Eigenheiten, die Reisende kennen sollten.
Andere Länder, andere Sitten – das merken vor allem Reisende schnell. Missverständnisse und kleine kulturelle Fehler können somit leicht zu unangenehme Situationen oder gar Geldstrafen führen. Wir zeigen Ihnen sieben typische Fettnäpfchen und wie Sie diese vermeiden können.
In britischen Pubs gibt es keine Bedienung. Gäste bestellen und bezahlen an der Theke. Ein Trinkgeld ist unüblich. Stattdessen kann man dem Barkeeper ein Bier ausgeben – und zwar mit den Worten „and one for yourself“. Bei Ihrer Bestellung sollten Sie jedoch nicht nur „ein Bier“ bestellen, sondern präzise sagen, was Sie wünschen. Beispielsweise ein Lager oder Ale – geben Sie zugleich auch die Größe an, in der Sie das Getränk wünschen.
Übrigens: Die beste Zeit für einen Pub-Besuch ist unter der Woche gegen 18 Uhr.
Vor dem Eintreten in eine japanische Wohnung oder Haus müssen Gäste die Schuhe ausziehen und sie geordnet auf eine spezielle Matte stellen. Teilweise gibt es auch Slipper, die die Gäste dann im Haus tragen. Aber Achtung: Für die japanischen Toiletten stehen oft ebenfalls spezielle WC-Schuhe bereit, die die Gäste tragen müssen. Die müssen nach dem Toilettengang dann wieder ausgezogen und im Badezimmer zurückgelassen werden.
Tipp: Japanische Toiletten sind mit einer Po-Dusche ausgestattet. Daher gibt es selten Toilettenpapier auf den Klos. Das sollten Reisende wissen.
Eine Falle gibt es auch beim Essen: Die Essstäbchen senkrecht in den Reis zu stecken ist ein Totenritual und daher unhöflich. Sie gehören auf die Stäbchenbank.
In finnischen Saunen gibt es kaum Regeln. Man bleibt, solange es angenehm ist, und Aufgüsse sind jederzeit erlaubt. Kleidung ist optional. Es wird aber lieber gesehen, dass Gäste Badekleidung tragen. Das wird als hygienischer empfunden.
In Luxemburg wird Kuchen traditionell mit Messer und Gabel gegessen. Diese Sitte stammt aus dem 18. Jahrhundert und wird bis heute gepflegt.
In Polen spricht man sich oft mit dem Vornamen an, ergänzt durch „pan“ für Herr oder „pani“ für Frau. Also quasi „Herr Peter“ oder „Frau Barbara“.
Allerdings sind Titel für Polen sehr wichtig. Sie werden häufig verwendet, um Respekt auszudrücken. Dabei wird die Person dann oft nur mit dem Titel und ohne den Vornamen angesprochen – beispielsweise „Herr Direktor“ trifft dann auf „Frau Präsidentin“.










