Stefan Mross wettert weiter gegen ARD

„Habe jeden Tag Anrufe von den verschiedensten Sendern“


19.09.2026 – 11:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Stefan Mross: Das „Immer wieder sonntags“-Aus kann er nicht nachvollziehen. (Quelle: IMAGO/Ervin Monn)

Die ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ wurde abgesetzt – und Moderator Stefan Mross machte deutlich, wie sehr ihn diese Entscheidung ärgert. Nun legt er nach.

Mehr als 300 Mal stand Stefan Mross für „Immer wieder sonntags“ vor der ARD-Kamera. Dann war Schluss. Am 6. September präsentierte er die letzte Ausgabe. Die Schlagersendung fiel dem Sparkurs der Öffentlich-Rechtlichen zum Opfer. Bei der Aftershowparty hielt Mross eine Brandrede gegen die Verantwortlichen und verließ die Feier.

Das bereut er rückblickend offenbar nicht. „Irgendwann muss man das Maul aufmachen, ich bin ja Bayer“, sagte er, als er kürzlich beim „Großen Stefan-Fest“ von Stefan Raab bei RTL zu Gast war. Dass seine Worte auf der Aftershowparty öffentlich werden, habe er jedoch nicht gewollt. Immerhin habe er seine Wutrede bewusst nach der Sendung gehalten. Jedoch: „Da gibt es Maulwürfe, die da drinnen sitzen.“

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Und auch im Interview mit der „Bild“ legte Mross nach. Die Quoten sprechen aus seiner Sicht für sich. „Wir hatten im Schnitt 19,7 Prozent Marktanteil, der höchste war 22 Prozent“, betonte Mross.

Dass die ARD ausgerechnet diese Sendung abgesetzt habe, könne er nicht nachvollziehen: „So eine erfolgreiche Sendung wie ‚Immer wieder sonntags‘ setzt man ab. Das muss man nicht verstehen. Ich würde es gern verstehen, wenn man es mir erklären würde. Aber mir gegenüber hat keiner von der ARD eine nachvollziehbare Erklärung abgegeben.“

„Wir waren die absoluten Quotenkönige in Deutschland“

Mross weiß, wie hart der Kampf um Zuschauer ist. Gerade bei privaten Sendern werde mitunter um 20.000 Zuschauer gekämpft, sagte er. Genau das erkläre das Interesse anderer Sender an ihm. „Ich habe jeden Tag Anrufe von den verschiedensten Sendern. Klar, wir sind ja mit ‚Immer wieder sonntags‘ die absoluten Quotenkönige in Deutschland gewesen“, so der Schlagerstar.

Ob es für ihn bei RTL weitergehen könnte, ließ er offen: „Das wird das Schicksal entscheiden. Ich habe ja schon seit vielen Jahren gern Auftritte dort gemacht und hatte immer eine gute Zusammenarbeit mit dem Sender.“

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