Große Trauer um 30-Jährige
Nächste Top-Bergläuferin stürzt in den Tod
25.09.2026 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst kürzlich ist eine Trailrunnerin am Matterhorn ums Leben gekommen. Nun gibt es den nächsten traurigen Fall in der Szene.
Die norwegische Bergläuferin Ida Amelie Robsahm ist in den Bergen tödlich verunglückt. Wie mehrere norwegische Medien berichteten, stürzte die 30-Jährige am Samstagmorgen (19. September) am Gebirgszug Romsdalseggen Dutzende Meter in den Tod. Sofort alarmierte Rettungskräfte hätten der Frau nicht mehr helfen können.
Sie war dort den Angaben zufolge mit einer Sportlergruppe unterwegs, als es zu dem Unglück kam. Zu den genauen Hintergründen wurde zunächst nichts bekannt. Die Route über den Romsdalseggen gehört laut dem Portal „alpin.de“ zu den bekanntesten Bergtouren Norwegens. Die Überschreitung führt demnach über rund elf Kilometer und etwa 1.050 Höhenmeter bis auf 1.329 Meter Höhe. Auf der Route gebe es mehrere steile Passagen.
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Robsahm gehörte zur Weltelite der Bergläufer. Bei der Berg- und Traillauf-Weltmeisterschaft 2025 belegte sie in der Kategorie Shorttrail den vierten Platz der Frauen. Auch an klassischen Marathon-Wettbewerben nahm die 30-Jährige mit Erfolg teil.
Unglück in den Bergen – Familie trauert um Trailrunnerin
Die Familie der Sportlerin äußerte sich im norwegischen Rundfunk NRK erschüttert über das tödliche Unglück: „Inmitten unserer tiefen Trauer über den Verlust von Ida möchten wir uns herzlich bei der Laufgemeinschaft bedanken. Ida war ein wichtiger Teil dieser Gemeinschaft, und all die Anteilnahme und Unterstützung in dieser schweren Zeit bedeuten uns sehr viel“, hieß es.
Auch der Sportartikelhersteller Asics, der Robsahm ausgerüstet hatte, äußerte sich bestürzt. Auf Instagram schrieb das Unternehmen: „Ihre Wärme und ihr freundliches Herz haben viele von uns bei Asics und der Laufgemeinschaft berührt. Unsere Herzen sind bei Idas Familie, Freunden, Teamkolleginnen und allen, die sie kannten und liebten.“
Erst Anfang September war die kanadische Bergläuferin Kate McCrystal am Matterhorn verunglückt. Die 38-Jährige hatte den 4.478 Meter hohen Gipfel besteigen wollen – kehrte aber nicht nach Hause zurück. Suchmaßnahmen mit Hubschraubern blieben ohne Erfolg. Auch wenn ihre Leiche nie gefunden wurde, geht die Familie nach eigenen Angaben davon aus, dass McCrystal gestürzt und nicht mehr am Leben ist.
