Plötzliches Ende

Co-Chef des HVV geht sofort – Grund bleibt rätselhaft

16.06.2026 – 05:39 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Aufkleber weist auf den HVV hin (Symbolbild): Der Co-Geschäftsführer Raimund Brodehl hat den Verbund bereits am Montag verlassen. (Quelle: Waldmüller)

Beim Hamburger Verkehrsverbund kracht es offenbar hinter den Kulissen. Co-Chef Raimund Brodehl muss gehen – die Begründung lässt Fragen offen.

Beim Hamburger Verkehrsverbund (HVV) gibt es einen überraschenden Führungswechsel: Co-Geschäftsführer Raimund Brodehl verlässt den Verbund bereits an diesem Montag.

Als Grund nennt der HVV „unterschiedliche Sichtweisen auf Themen“. Welche Themen konkret zu Meinungsverschiedenheiten geführt haben, geht aus der Mitteilung des Verbunds nicht hervor.

Brodehl hatte den HVV seit Januar 2023 gemeinsam mit Anna-Theresa Korbutt geleitet. Korbutt, die zwischenzeitlich als mögliche neue Chefin der Deutschen Bahn im Gespräch war, soll den Verbund nun zunächst allein führen.

Hamburgs Verkehrsstaatsrat Martin Bill (Grüne) würdigte den scheidenden Manager: „Raimund Brodehl hat den HVV in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz geführt und wichtige Entwicklungen für die gesamte Region vorangetrieben.“

Der HVV wurde 1965 gegründet und bezeichnet sich selbst als den ersten Verkehrsverbund der Welt. Dem Verbund gehören 30 Verkehrsunternehmen aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen an.

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