Supertaifun legt Flugverkehr lahm
Hunderte Touristen sitzen auf US-Inseln fest
14.04.2026 – 09:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Supertaifun „Sinlaku“ erreicht Inseln im Westpazifik. Alle Flüge sind gestrichen. Hunderte Urlauber kommen nicht weg.
Nachdem Supertaifun „Sinlaku“ am Dienstag die Nördlichen Marianen im Westpazifik erreicht hat, sitzen rund 400 Touristen auf den verschiedenen Inseln fest. Die Windgeschwindigkeiten des Sturms liegen teils bei bis zu 250 Kilometern pro Stunde. Alle internationalen Flugverbindungen wurden gestrichen.
Das Inselgruppe ist ein US-Außengebiet und liegt nordöstlich der Philippinen. Sie ist vor allem bei Urlaubern aus Asien beliebt. Schon vor dem Eintreffen des Sturms fiel auf den Inseln der Strom aus. Zwischenzeitlich wurde zahlreiche Bäume durch die starken Winde entwurzelt.
Gouverneur David Apatang wandte sich mit klaren Worten an die Bevölkerung: „Das ist kein Sturm, den wir uns leisten können, auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Die Menschen sollten in ihren Häusern oder Notunterkünften bleiben und die Straßen meiden. Der Nationale Wetterdienst warnte, nicht nach draußen zu gehen, „da umherfliegende Trümmerteile leicht schwere Verletzungen verursachen können“.
Bereits am Montag hatten die Behörden die höchste Alarmstufe ausgerufen. Meteorologen erwarten, dass „Sinlaku“ als Sturm der Kategorie 4 oder 5 über das Gebiet ziehen werde. Auch das weiter südlich gelegene US-Territorium Guam bereitet sich auf mögliche Auswirkungen vor.
