In Unterzahl

Stuttgart erzielt späten Ausgleich im Rennen um Champions League


Aktualisiert am 02.05.2026 – 18:01 UhrLesedauer: 4 Min.

Chris Führich: Der VfB-Profi erzielte den ersten Treffer beim 3:3 in Hoffenheim. (Quelle: IMAGO/Julia Rahn/imago)

Im Rennen um die Champions League feiert der VfB Stuttgart einen späten Punktgewinn und bleibt damit vorerst auf dem 4. Platz.

Die TSG Hoffenheim hat gegen den VfB Stuttgart einen Dreier aus der Hand gegeben und durch ein spätes Gegentor nur 3:3 (2:1) gespielt. Damit bleiben die Schwaben und die TSG punktgleich und das Rennen um die Champions League spannend. In einer furiosen Anfangsphase vielen drei Tore. Andrej Kramarić (8.) brachte die Kraichgauer in Führung, ehe Chris Führich (20.) ausglich und Bazoumana Touré die TSG erneut in Führung brachte. Nach der Pause traf Kramarić (49.) erneut.

Ermedin Demirović (64.) verkürzte zwischendurch. Danach flog VfB-Kapitän Atakan Karazor vom Platz. Trotzdem drückten die Stuttgarter in Unterzahl und belohnten sich mit einem Treffer von Tiago Tomás tief in der Nachspielzeit.

In den anderen Partien am Samstag siegte der Hamburger SV 2:1 in Frankfurt. Außerdem feierte auch der FC Augsburg mit dem 3:1 in Bremen einen Auswärtssieg. Köln verspielte gegen Union Berlin eine 2:0-Führung, die Partie endete letztlich 2:2.

Die TSG-Fans, die sich viel mehr VfB-Anhänger als die gut 3.000 im Gästeblock gegenübersahen, jubelten schon vor dem Anpfiff lautstark: Da gab der 34 Jahre alte Hoffenheimer Rekordtorjäger Kramarić in einer kurzen Videobotschaft bekannt, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängert hat. Nur wenige Minuten später traf die „Club-Legende“ (Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker) zum 1:0 (8. Minute) – als hätte da jemand Regie geführt.

Chris Führich (20.) glich für den VfB aus, ehe Bazoumana Touré (24.) die Hoffenheimer wieder in Führung brachte. Vor 30.150 Zuschauern im ausverkauften Sinsheimer Stadion gelang dem kroatischen Nationalspieler Kramarić dann der zweite Treffer und sein 14. Saisontor (49.), ehe der eingewechselte Ermedin Demirović noch auf 2:3 verkürzte (64.) – und Tomás doch noch für einen Punkt der Gäste sorgte (90.+6).

VfB-Kapitän Atakan Karazor sah noch die Rote Karte, nachdem er Fisnik Asllani in die Ferse getreten hatte (69.). Der österreichische TSG-Trainer Christian Ilzer hatte vor dem Duell der punktgleichen Königsklassen-Anwärter von einem „Endspielcharakter“ gesprochen. Fest steht jedenfalls, dass Platz vier die Champions-League-Teilnahme garantiert und sich die Hoffenheimer vor den beiden letzten Spieltagen einen Vorteil verspielt haben

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