Newsblog zur Sturzflut

Messner äußert sich zur Himalaya-Katastrophe


27.08.2026 – 09:21 UhrLesedauer: 1 Min.

Bergsteiger Messner (Archivbild): Der Bergsteiger war selbst unzählige Male in Nepal und bestieg Berge im Himalaya. (Quelle: Glück Dalibor/dpa)

In der Himalaya-Region hat eine gewaltige Sturzflut ganze Dörfer mitgerissen. Die Vermisstenzahlen schnellen in die Höhe. Alle neuen Entwicklungen im Newsblog.

Nepal ist ein Land, das schon lange besonders stark durch Naturgefahren bedroht ist. Der Staat liegt an einer tektonisch aktiven Plattengrenze, weshalb schwere Erdbeben jederzeit möglich sind. Das verheerende Beben von 2015 forderte fast 9.000 Menschenleben und beschädigte oder zerstörte Hunderttausende Gebäude.

Der Klimawandel verschärft die Lage. Die Gletscher im Himalaya schmelzen, Gletscherseen wachsen und Berghänge werden instabiler. Wenn natürliche Dämme brechen, können plötzlich große Wasser- und Geröllmassen ins Tal stürzen. Auch das Risiko für Dürren, Waldbrände und extreme Hitze steigt.

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