Notarzt eilt zu Hilfe

Herzstillstand im Wiesn-Zelt: Kellnerinnen retten Leben


Aktualisiert am 23.09.2026 – 06:53 UhrLesedauer: 1 Min.

Einsatzkräfte an der Augustiner-Festhalle: Im Biergarten war ein Mensch zusammengebrochen. (Quelle: Philip Buchen/t-online)

Einsatzkräfte sperren kurzzeitig den Zutritt zum Augustiner-Zelt auf dem Oktoberfest. Ein Mann ist zusammengebrochen. Zwei Kellnerinnen retten ihm durch ihre Hilfe das Leben.

Einsatzkräfte haben am Dienstagmittag den Haupteingang des Augustiner-Festzelts auf dem Oktoberfest abgesperrt. Auch ein Notarzt war vor Ort im Einsatz. Mitarbeiter des Festzelts stellten eine Art Sichtschutz vor dem Haupteingang auf. Rund ein Dutzend Polizisten waren im Einsatz.

Die Münchner Polizei war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Einsatzkräfte brachten einen künstlich beatmeten Mann auf einer Trage aus dem Festzelt und in einen bereitstehenden, alarmierten Krankenwagen. Gegen 14.10 Uhr wurde der Zelteingang wieder für Gäste geöffnet.

Schwestern retteten Mann das Leben

Ein Sprecher der Aicher Ambulanz teilte der Münchner Lokalredaktion von t-online mit, dass die betroffene Person im Augustiner-Biergarten einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten habe. Zwei Kellnerinnen, bei denen es sich um Schwestern handelt, seien sofort darauf aufmerksam geworden und hatten begonnen, eine Reanimation durchzuführen. Die Schankkellner schirmten den Notfallort eigenständig mit Decken ab.

Nach etwa zehn Minuten sei es ihnen und den herbeigeeilten Rettungskräften gelungen, den 78 Jahre alten Mann wiederzubeleben. Er wurde anschließend in eines der umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Die Kellnerinnen Daria und Frieda mit Wiesn-Notarzt Conny. (Quelle: Aicher Ambulanz)

Die Ehefrau des Mannes wurde zunächst von einer der beiden Kellnerinnen betreut, bis das KIM (Krisenintervention in München) kurze Zeit später vor Ort die Betreuung übernahm.

Laut dem Sprecher der Aicher Ambulanz sei der vierte Wiesn-Tag ansonsten ruhig verlaufen.

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