Tierschutz mit Appell
Osterfeuer-Opfer: Baby-Hasen erleiden Brandwunde
14.04.2026 – 07:11 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei junge Feldhasen sind in Hamburg nur knapp einem Osterfeuer entkommen. Beide Tiere erlitten Verletzungen und mussten tierärztlich versorgt werden.
Zwei junge Feldhasen sind an Ostern 2026 in Hamburg knapp dem Tod entkommen. Darüber informierte der Hamburger Tierschutzverband. Demnach brachten tierliebe Menschen die Hasen gerade noch rechtzeitig in die Einrichtung – einer hatte bereits Feuer gefangen.
Die Hasen waren den Angaben zufolge aus einem Osterfeuer gehoppelt. Einer trug äußere Verbrennungen davon. Beide standen unter Schock und litten an Atemwegsproblemen durch den Rauch. In der hauseigenen tierärztlichen Praxis des Vereins wurden die Tiere versorgt. Tierpfleger päppelten sie anschließend auf. Beide Tiere überlebten.
Wie der Hamburger Tierschutzverein mitteilte, sei die Dunkelziffer der tierischen Osterfeueropfer hoch: Die meisten Tiere können demnach nicht mehr rechtzeitig geborgen werden und verbrennen unbemerkt, schreibt der Verein.
Bereits Wochen vor Ostern errichtete Feuer würden oft zum Scheiterhaufen für viele Tiere, die das aufgeschichtete Material als Versteck nutzten, heißt es weiter. Werde das Material vor dem Anzünden nicht umgeschichtet, blieben die Tiere darin unentdeckt.










