1860 München
Drohender Zwangsabstieg: Investor Ismaik macht den „Löwen“ Hoffnung
02.06.2026 – 18:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Investor Hasan Ismaik macht Hoffnung, dass 1860 München die Drittliga-Lizenz erhält. Juristische Fragen sind offen, die Frist endet Mittwoch.
Investor Hasan Ismaik hat sich zuversichtlich geäußert, dass der TSV 1860 München auch in der kommenden Saison in der 3. Liga spielt. Laut der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) schrieb er in einer Mitteilung: „Ich denke, wir bleiben in der dritten Liga, und jeder arbeitet besonders hart, um in der dritten Liga zu bleiben.“ Er hoffe nicht, dass die „Löwen“ wieder in die Viertklassigkeit müssten.
Hintergrund ist die offene Lizenzfrage beim Deutschen Fußball-Bund. Laut Medienberichten fehlen dem Traditionsklub aus Giesing 2,7 Millionen Euro für die Lizenz. Bis Mittwoch muss der Verein seine Zahlungsfähigkeit nachweisen; ohne den Nachweis droht der Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern.
Situation bei 1860 weckt Erinnerungen an 2017
Im Hintergrund sind laut „SZ“ zudem juristische Fragen ungeklärt. Demnach geht es darum, welche Forderungen Ismaiks rechtlich umsetzbar sind und welche nicht. Verzichtet hat die Investorenseite bereits auf ihre ursprüngliche Forderung: Der Stammverein sollte auf sein Vorkaufsrecht im Fall eines Anteilsverkaufs verzichten.
Die Lage erinnert an das Jahr 2017. Damals hatte Ismaik nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga die für eine Lizenz in der 3. Liga nötige Zahlung von rund 10 Millionen Euro verweigert, der TSV musste daraufhin in der Regionalliga neu starten. Unter Trainer Daniel Bierofka gelang dem Verein der Aufstieg zurück in den Profifußball.










