Champions League

RB Leipzig erkämpft Sieg gegen Eindhoven


Aktualisiert am 13.10.2026 – 23:00 UhrLesedauer: 3 Min.

Brajan Gruda jubelt: Er erzielte das goldene Tor für Leipzig. (Quelle: Sven Sonntag/imago-images-bilder)

Gegen die PSV Eindhoven hat RB Leipzig ein dickes Brett zu bohren. Am Ende gibt es aber einen knappen Sieg.

RB Leipzig kann sich über den ersten Sieg der laufenden Champions-League-Saison freuen. Gegen PSV Eindhoven gab es für Rasenballsport am Dienstagabend einen knappen 1:0 (0:0)-Erfolg. Zum Auftakt in die Königsklassen-Saison hatte Leipzig mit 1:4 gegen Como verloren.

Auch gegen Eindhoven tat sich der Bundesligist lange schwer. Erst in der 75. Minute war es Brajan Gruda, der mit einem Distanzschuss das goldene Tor erzielte. In der 82. Minute wurde ein Treffer der Gäste aus den Niederlanden aufgrund einer Abseitsposition noch aberkannt.

So lief das Spiel:

Der argentinische RB-Coach Demichelis – im edlen Zwirn mit Hemd, Krawatte und auch Jacket komplett in Schwarz – brachte nach dem 6:0 gegen Frankfurt nur Gruda nach überstandener Bauchmuskelverletzung für Andrija Maksimovic in die Startelf. Sein Team startete vor 43.187 Zuschauern mit Schwung.

Nationalspieler Ridle Baku prüfte den Ex-Leverkusen-Keeper Matej Kovar mit einem Schuss aus kurzer Distanz (4. Minute), auf der Gegenseite parierte RB-Torhüter Maarten Vandevoordt aus spitzem Winkel gegen Sven Mijnans (8.).

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Dann bekam der schottische Schiedsrichter Nicholas Walsh eine Info vom VAR-Kollegen aufs Ohr. Nach eigener Ansicht der TV-Bilder gab er Elfmeter, weil Baku die Kugel beim Kopfballduell mit Ruben van Bommel hinten an den ausgestreckten Arm bekommen hatte.

Der 37 Jahre alte Ivan Perišić, einst in der Bundesliga für Dortmund, Wolfsburg und bei den Bayern aktiv, schnappte sich den Ball und schoss ihn in die Mitte des Tores. Der Belgier Vandevoordt sprang in die Ecke, konnte per Fuß aber noch parieren (19.). Nun war es das von PSV-Trainer Peter Bosz erwartete Spiel. „Feuer mit Feuer, ich erwarte ein Spektakel“, hatte der frühere Dortmunder und Leverkusener angekündigt.

Leipzig wurde stärker, erarbeitete sich gute Chancen. Doch Gruda, der sich halbrechts glänzend gegen Armando Obispo durchsetzte und im Strafraum dann auf die kurze Ecke zielte, scheiterte erneut an Kovar (39.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit tanzte Gruda erneut durch den halben Strafraum, passte zurück auf den frei stehenden Neil El Aynaoui – der RB-Zugang drosch den Ball aber weit übers Tor.

Nach dem Wechsel verhinderte Kovar (47.) gegen Antonio Nusa wieder die Führung der Leipziger. Drei Minuten später hatte RB Glück, als Mijnans in bester Position nach Vorarbeit von van Bommel völlig verzog. Die Chancenverwertung war auf beiden Seiten schwach. Allerdings waren beide Torhüter auch hellwach in der munteren Partie. Und wenn sie mal chancenlos waren, verzogen die Stürmer – wie Leipzigs Rückkehrer Christopher Nkunku (68.) aus fünf Metern.

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