Unsichtbare Gefahr

Grillen bei Regen: Dieser Fehler kann Sie das Leben kosten

22.08.2026 – 15:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Steht der Holzkohlegrill in einem geschlossenen Raum, kann die CO-Konzentration schnell gefährliche Werte erreichen. (Quelle: Timm Schamberger/dpa-tmn/dpa-bilder)

Grillen bei schlechtem Wetter verleitet viele zu einem gefährlichen Fehler. Dabei droht eine unsichtbare Gefahr.

Das Wetter spielt nicht mit – also den Holzkohlegrill schnell in die Garage oder ins Gartenhaus stellen, um die Steaks dort trotz Regen fertig zu brutzeln? Das ist keine gute Idee. Denn in Innenräumen kann sich schnell Kohlenmonoxid (CO) ausbreiten und zu gefährlichen Vergiftungen führen.

Das Gas entsteht, wenn etwa Kohle unvollständig verbrennt. Das Problem: Steht der Grill in einem geschlossenen Raum oder im Partyzelt, fehlt dort oft Frischluft und die CO-Konzentration erreicht schnell gefährliche Werte, warnt die Aktion Das sichere Haus (DSH). Tückisch: Riechen, schmecken oder sehen kann man Kohlenmonoxid nicht.

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Atmet man allerdings zu viel davon ein, blockiert es den Sauerstofftransport im Blut. Erste Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung sind etwa Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Müdigkeit. Manchmal werden Betroffene aber auch ohne vorangehende Beschwerden oder Warnzeichen bewusstlos oder hören auf zu atmen, so DSH.

Betroffene ins Freie bringen

Den Holzkohlegrill sollte man also in jedem Fall nur im Freien anschüren. Wer denkt, dass zu viel Kohlenmonoxid in einem Raum ist, öffnet am besten sofort die Fenster und Türen und verlässt den Raum.

Wichtig: Menschen mit Kohlenmonoxidvergiftung ins Freie bringen und den Notruf wählen. Eine schnelle Sauerstoffgabe kann laut DSH bleibende Schäden vermindern.

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