Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Heute schrillten die Handys in ganz Deutschland

September 10, 2026

Strecke zwischen Hennef und Eitorf über Köln nicht befahrbar

September 10, 2026

Jens Spahn entschuldigt sich nach Debatte um Leihmutterschaft – „feige“

September 10, 2026

Gesa Krause über Lea Meyer

September 10, 2026

Insolvenz nach 289 Jahren – Papierfabrik muss schließen

September 10, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Geisterhotels in Japan: Einstiger Wellness-Hotspot verfällt
Leben

Geisterhotels in Japan: Einstiger Wellness-Hotspot verfällt

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 10, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Kinugawa Onsen

Diese Geisterhotels sind Zeugen einer vergangenen Ära


10.09.2026 – 09:54 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Die Ruinen von Kinugawa Onsen: Hier verbrachten Menschen einst ihren Urlaub. (Quelle: LewisTsePuiLung)

Kinugawa Onsen war in Japan einst ein beliebtes Reiseziel. Dann platzte die Wirtschaftsblase und hinterließ gespenstische Betonruinen am Fluss.

Wer von Tokio aus zwei Stunden mit dem Zug in Richtung Norden fährt, landet in einer Welt, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Kinugawa Onsen war ein Thermalquellenbad in der Präfektur Tochigi nahe dem Weltkulturerbe Nikko. Heute ist der Ort vor allem für eines bekannt: seine verlassenen Hotelruinen, die sich wie Geisterkulissen an den Klippen des Kinugawa-Flusses erheben.

Die heißen Quellen am Kinugawa-Fluss wurden erstmals 1691 dokumentiert, als ein Dorfbewohner eine Quelle am Westufer entdeckte. Zunächst war das Wasser ausschließlich Feudalherren und buddhistischen Mönchen auf Pilgerreise nach Nikko vorbehalten. Erst später öffneten sich die Quellen für die breite Öffentlichkeit. 1927 wurden zwei getrennte Quellen zum heutigen Kinugawa Onsen zusammengeführt.

  • Verlassener Urlaubsort: Die Menschen flohen und kehrten nie wieder zurück
  • Nicosia Airport: Warum diesen Flughafen bis heute niemand betreten darf
imago images 0492611017Vergrößern des Bildes
Kinugawa Onsen: Das Bild stammt aus der Mitte der 1930er-Jahre. (Quelle: IMAGO)

Mit dem Anschluss an das Tokioter Bahnnetz im Jahr 1929 begann der eigentliche Aufstieg. In den 1960er- bis 1980er-Jahren erlebte der Ort seine Glanzzeit. Japans Wirtschaft boomte, Unternehmen organisierten Gruppenreisen für ihre Mitarbeiter, und Kinugawa war das perfekte Wochenendziel für Familien und Büroangestellte aus der Hauptstadt. Entlang des Flusses entstanden Gästehäuser und riesige Hotels. Im Jahr 1993 verzeichneten Kinugawa Onsen und das benachbarte Kawaji Onsen zusammen 3,41 Millionen Übernachtungsgäste, Kinugawa allein über drei Millionen.

Riesige Hotels kommen aus der Mode

Dann kam der Einbruch. Als Japans Wirtschaftsblase Anfang der 1990er-Jahre platzte, änderten sich die Reisegewohnheiten. Firmenausflüge wurden seltener, Gruppenreisen gingen zurück, und Reisende suchten zunehmend günstigere, kleinere Unterkünfte auf. Die Zeit der Hotelkomplexe war vorbei.

Den entscheidenden Einschnitt markierte die Verstaatlichung der Ashikaga Bank im November 2003, der wichtigsten Tourismusfinanziererin der Region. Viele Hotels, die ohnehin schon mit Schulden kämpften, verloren damit ihre letzte Stütze. Hinzu kamen Schäden durch das schwere Erdbeben im Jahr 2011 sowie Überschwemmungen. Ein Hotel nach dem anderen schloss seine Türen, die leeren Gebäude wurden langsam zu Ruinen.

665506770Vergrößern des Bildes
Die verlassenen Hotels stehen am Kinugawa-Fluss in einer wunderschönen Kulisse. (Quelle: gyro)

Warum die Ruinen stehen bleiben

Doch warum wurden die Gebäude nie abgerissen? Die Antwort liegt im japanischen Eigentumsrecht. Viele Eigentümer sind verschwunden, verstorben oder haben keine Erben hinterlassen. Ohne Eigentümerzustimmung ist ein Abriss rechtlich kaum möglich. Hinzu kommen die enormen Kosten sowie technische Schwierigkeiten: Einige Gebäude stehen direkt über den Thermalquellen, die auch noch funktionierende Hotels versorgen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Leben

Diese Alarmsignale sollten Sie kennen

September 10, 2026
Leben

Ein Streichholz liegt falsch – wissen Sie welches?

September 10, 2026
Leben

Maulwurf im Winterschlaf? Was macht das Nagetier im Winter?

September 9, 2026
Leben

Kaiser und König – wo ist der Unterschied?

September 9, 2026
Leben

So viel ist für Ihren Haarschnitt angemessen

September 9, 2026
Leben

So gelingt Ihnen immer das perfekte Frühstücks-Ei

September 9, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Strecke zwischen Hennef und Eitorf über Köln nicht befahrbar

September 10, 2026

Jens Spahn entschuldigt sich nach Debatte um Leihmutterschaft – „feige“

September 10, 2026

Gesa Krause über Lea Meyer

September 10, 2026

Insolvenz nach 289 Jahren – Papierfabrik muss schließen

September 10, 2026

ARD zeigt das Finale – alle Infos zur fünften Staffel

September 10, 2026
Neueste Beiträge

Wizzair-Passagier rastet aus – Applaus für deutsche Polizei

September 10, 2026

Metallischer Geschmack im Mund: Kann die Schilddrüse dahinterstecken?

September 10, 2026

Geisterhotels in Japan: Einstiger Wellness-Hotspot verfällt

September 10, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.